14 April 2026, 18:12

Die Linke will 2027 mit halber Million Stimmen zurück in den NRW-Landtag

Gruppe von Menschen vor dem Reichstaggebäude in Berlin mit einer Fahne, auf der 'Zukunft ist ein Menschenrecht' steht

Die Linke will 2027 mit halber Million Stimmen zurück in den NRW-Landtag

Die Linke strebt in Nordrhein-Westfalen ein Comeback im Landtag an – nach Jahren ohne Vertretung in Düsseldorf. Zwischen 2010 und 2012 noch im Parlament vertreten, kämpfte die Partei in den letzten Wahlen um Wählerstimmen, peilt nun aber bis 2027 eine halbe Million Stimmen an. Lokale Erfolge deuten auf wachsende Basisunterstützung hin.

Erstmals zog Die Linke 2010 in den nordrhein-westfälischen Landtag ein, verlor ihre Mandate jedoch bereits zwei Jahre später. Bei der Wahl 2012 erreichte sie nur 2,5 Prozent der Stimmen und verfehlte damit die Fünf-Prozent-Hürde für den Wiedereinzug. Ein gescheiterter Haushaltsentwurf löste damals vorgezogene Neuwahlen aus, was die Position der Partei weiter schwächte.

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Auch in den Jahren 2017 und 2022 scheiterte die Partei am Wiedereinzug in den Landtag. 2022 sank ihr Ergebnis auf 2,1 Prozent. Auf kommunaler Ebene jedoch verzeichnete sie Zuwächse: Seit 2020 hat Die Linke die Zahl ihrer lokalen Mandatsträger fast verdoppelt – auf aktuell 734.

Bei den Kommunalwahlen 2022 erreichte die Partei landesweit im Schnitt 5,6 Prozent und errang acht Direktmandate in Stadträten. Nun steckt sie sich ehrgeizige Ziele für 2027: Till Sörensen-Siebel will Direktmandate im Landtag gewinnen, während andere wie Nadine Mai elf Prozent anpeilen – in Anlehnung an die sogenannte "Kölner Elf".

Der Fokus der Linken liegt nun auf der Landtagswahl 2027, bei der sie den Wiedereinzug in den Landtag schaffen will. Mit dem Ziel von einer halben Million Stimmen und gestärkter kommunaler Verankerung arbeitet die Partei daran, ihre früheren Verluste umzukehren. Ein Erfolg würde ihre Rückkehr in die Landespolitik nach mehr als einem Jahrzehnt markieren.

Quelle