12 April 2026, 06:11

Chaos beim Bundesliga-Duell: Gladbach gegen Köln eskaliert in Gewalt und Pyro-Attacken

Große Menschenmenge in einem Stadion bei einem Fußballspiel, mit einer Bühne rechts, Fahnen, Stangen, einem Bildschirm und dem Allianz Stadion in München, Deutschland im Hintergrund.

Chaos beim Bundesliga-Duell: Gladbach gegen Köln eskaliert in Gewalt und Pyro-Attacken

Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln eskaliert in Chaos

Am Samstagabend artete das Bundesliga-Duell zwischen Borussia Mönchengladbach und dem 1. FC Köln in tumultartige Szenen aus. Die Begegnung im Borussia-Park am 8. November wurde von zahlreichen Zwischenfällen überschattet, darunter Pyrotechnik, Vandalismus und Auseinandersetzungen mit der Polizei. Obwohl die Behörden auf mögliche Ausschreitungen vorbereitet waren, kam es dennoch zu schweren Störungen.

Vor dem Spiel hatten Polizei und Bundesbeamte Vorsichtsmaßnahmen getroffen: Stadionverbote wurden verhängt, Glasflaschen und Dosen waren verboten, und der Alkoholkonsum im Stadion wurde untersagt. Zudem war ein großes Polizeiaufgebot vor Ort.

Trotz dieser Maßnahmen begann der Ärger bereits früh. Köln-Fans klebten in einem Regionalzug (RE8) Kameras ab und setzten sie außer Betrieb, was wegen Manipulation an Notfalleinrichtungen zu strafrechtlichen Ermittlungen führte. In der Nähe des Mönchengladbacher Fan-Hauses und auf der Humboldstraße wurden Feuerwerkskörper und Rauchbomben gezündet, was die Stimmung weiter anheizte.

Im Stadion selbst kam es im Gästeblock zu massivem Pyro-Einsatz, der sogar zu einer kurzzeitigen Spielunterbrechung führte. Auch im Heimblock wurden wiederholt Feuerwerkskörper abgefeuert. Draußen wurden ein privat organisierter Fan-Bus sowie ein Shuttle für auswärtige Anhänger von Mönchengladbacher Fans beschädigt.

Auch die Polizei geriet direkt in die Schusslinie: Ein Beamter wurde von einem Fan am Helm getroffen, der später festgenommen wurde. Zwei weitere Personen wurden wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt in Gewahrsam genommen. Bis zum Ende des Abends hatten die Behörden 15 Strafanzeigen erstattet und vier Stadionverbote verhängt.

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Das Spiel endete mit einer langen Liste von Vorfällen – von Pyrotechnik und Vandalismus bis hin zu Angriffen auf Polizisten. Fünfzehn Strafverfahren wurden eingeleitet, vier Fans erhielten Stadionverbote. Die Behörden werden die Ereignisse nun auswerten, um über weitere Schritte zu entscheiden.

Quelle