13 March 2026, 18:11

Bundeswehr testet Truppenkoordination in Großübung bei Mönchengladbach

Ein offenes deutsches Militärtagebuch aus dem frühen 20. Jahrhundert, gefüllt mit handgeschriebenem Text und Zahlen.

Bundeswehr testet Truppenkoordination in Großübung bei Mönchengladbach

Bundeswehr startet einwöchige Übung im ehemaligen Joint Headquarters Mönchengladbach

Ab diesem Freitag führt die Bundeswehr eine einwöchige Übung im ehemaligen Joint Headquarters (JHQ) Mönchengladbach durch. Auf dem Gelände, das einst ein wichtiger britischer Militärstandort war, werden rund 80 Soldaten, 25 Fahrzeuge und acht Drohnen an den Manövern teilnehmen. Anwohner in der Umgebung müssen mit lauten Geräuschen rechnen, da Platzpatronen für Schießübungen eingesetzt werden.

Die Übung dauert von Freitag bis zum darauffolgenden Freitag. Ihr Hauptziel besteht darin, die Kommunikation und den Einsatz der Truppen unter nationalen und Bündnisverteidigungsbedingungen zu testen. Das ehemalige JHQ Rheindahlen, das heute als Trainingsgelände genutzt wird, umfasst 471 Hektar und beherbergte einst über 1.400 Wohneinheiten sowie 980 Kasernengebäude.

Die verlassene Anlage dient mittlerweile regelmäßig als Übungsort für Spezialeinheiten der Polizei und Katastrophenschutzteams. Diesmal nutzt die Bundeswehr das Gelände, um realistische Gefechtsszenarien zu simulieren. Mit lauten Knallgeräuschen durch Platzpatronen ist zu rechnen, die auch von Anwohnern wahrgenommen werden könnten.

Etwa 80 Soldaten nehmen an der Übung teil, unterstützt von 25 Militärfahrzeugen und acht Drohnen. Die Ausrüstung und Truppen arbeiten zusammen, um die Koordination und Reaktionstaktiken während des Manövers zu bewerten.

Nach einer Woche intensiver Übungen wird die Bundeswehr auswerten, wie effektiv die Kommunikations- und Verteidigungsabläufe unter simulierten Bedingungen funktioniert haben. Der ehemalige britische Standort bleibt damit ein zentraler Ort für militärische und zivile Notfalltrainings.

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