30 June 2026, 08:08

AfD distanziert sich nach Hitler-Parodie und leitet Ausschlussverfahren ein

Die Suche nach Alexander Eichwald bleibt ergebnislos

AfD distanziert sich nach Hitler-Parodie und leitet Ausschlussverfahren ein

Die AfD hat sich nach einem umstrittenen Auftritt Alexander Eichwalds bei einer Veranstaltung ihrer Jugendorganisation von ihm distanziert. Die Partei plant nun seinen Ausschluss und begründet dies mit Bedenken hinsichtlich seiner Inhalte und seines Verhaltens. Seine Rede und die übertriebene Imitation Hitlers lösten eine breite Debatte und Spekulationen aus.

Während der Veranstaltung bezeichnete Eichwald die Teilnehmer als „Parteigenossen“. Er sprach von „Liebe und Treue zu Deutschland“ sowie der Notwendigkeit, die deutsche Kultur vor fremden Einflüssen zu schützen. Sein Auftritt, der als eine Karikatur Hitlers beschrieben wurde, zog sofort Kritik auf sich und warf Fragen nach seinen Motiven auf.

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Über Eichwalds Hintergrund ist wenig bekannt, abgesehen von seinen Angaben, russlanddeutscher Herkunft aus Herford zu sein. Zuvor hatte er unter dem Namen „Alex Oak“ Parteilieder auf Plattformen wie Deezer veröffentlicht. Trotz Nachforschungen bleiben seine Herkunft und wahren Absichten unklar.

Das Satiremagazin Titanic gab später an, für Eichwalds Aktionen verantwortlich zu sein. Belege für diese Behauptung blieben jedoch aus. Die AfD erklärte unterdessen, dass sein Verhalten und seine Inhalte nicht mit den Grundsätzen der Partei vereinbar seien, und leitete daher seinen Ausschluss ein.

Die Entscheidung der AfD, Eichwald auszuschließen, unterstreicht ihre Haltung zu dem Vorfall. Sein Auftritt und seine Äußerungen sorgten innerhalb der Partei für erhebliche Kontroversen. Die unklare Lage zu seiner Person und die unbelegten Angaben des Titanic lassen die Angelegenheit weiterhin ungeklärt.

Quelle