2.300 Grundschüler kämpften in Dormagen um das Sportabzeichen – und gewannen mehr als Medaillen
Ferdinand Weimer2.300 Grundschüler kämpften in Dormagen um das Sportabzeichen – und gewannen mehr als Medaillen
In Dormagen fand kürzlich ein Sportabzeichen-Wettbewerb statt, an dem rund 2.300 Grundschüler teilnahmen. Die Veranstaltung sollte den Zusammenhalt innerhalb der Schulen stärken und Bewegung anstelle von Bildschirmzeit fördern.
Die Stadtverwaltung stellte 11.000 Euro bereit, um Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten auf den Schulhöfen zu verbessern. Während des Wettbewerbs erwarben die Teilnehmer insgesamt 913 Sportabzeichen in Bronze, Silber oder Gold.
Die Friedensschule Nievenheim erzielte die höchste Erfolgsquote: Rund 70 Prozent ihrer Schüler bestanden die Prüfungen. Die beiden Tannenbusch-Grundschulen in Delhoven und Straberg belegten den zweiten und dritten Platz.
Bürgermeister Erik Lierenfeld betonte in seiner Ansprache die Bedeutung von Sport für alle Altersgruppen. Auch Anja Katharina Bezold, Leiterin des Amts für Bildung, Kultur und Sport, hob hervor, wie wichtig körperliche Aktivität als Ausgleich zu digitalen Freizeitbeschäftigungen ist.
Die drei besten Schulen erhielten jeweils 1.000 Euro Preisgeld, alle weiteren teilnehmenden Schulen wurden mit 800 Euro ausgezeichnet. Die Veranstaltung endete mit einem klaren Appell an die Rolle des Sports für den Schulleben und gesunde Lebensgewohnheiten.
