10 April 2026, 22:11

Zukunft der Alten Stadthäuser und Gohrsmühle: Stadtentwicklung entscheidet über städtebauliche Weichenstellungen

Luftaufnahme einer Stadt mit Gebäuden, Bäumen, Gras, Straßen, Fahrzeugen und einem hellblauen Swimmingpool, mit Condominiums in verschiedenen Formen und Größen.

Zukunft der Alten Stadthäuser und Gohrsmühle: Stadtentwicklung entscheidet über städtebauliche Weichenstellungen

Die Zukunft zweier zentraler innerstädtischer Flächen – der Alten Stadthäuser und der Stadtkante An der Gohrsmühle – steht im Mittelpunkt der ersten Sitzung des neu gebildeten Ausschusses für Stadtentwicklung und Bauplanung. Bei der Sitzung am 27. November 2025 wollen die Verantwortlichen die Ergebnisse einer einjährigen Vorbereitungsphase vorstellen. Die in den kommenden Wochen getroffenen Entscheidungen könnten die Entwicklung dieser Areale für die nächsten Jahre prägen.

Der Ausschuss wird separate Pläne für beide Standorte prüfen, da deren Voraussetzungen deutlich voneinander abweichen. Bei den Alten Stadthäusern ist die Frage des Erhalts noch ungeklärt. Zwar bleibt ein vollständiger Abriss weiterhin möglich, doch gilt auch eine teilweise Bewahrung der bestehenden Bausubstanz als machbar. Eine endgültige Entscheidung über ihr Schicksal soll später in einem Konzeptvergabeverfahren fallen – dabei besteht auch die Option, das Gelände im Erbbaurecht zu verpachten.

An der Stadtkante An der Gohrsmühle schlägt die Verwaltung vor, Fördermittel aus dem Landesprogramm NRW.URBAN zu beantragen, um die Freiflächen entlang dieser Stadtkante aufzuwerten. Beide Projekte sind als gemischte Nutzungen geplant, wobei großflächige Büroräume als weniger sinnvoll erachtet werden. Stattdessen werden kleinere Gewerbe- und Wohneinheiten empfohlen.

Bevor konkrete Arbeiten beginnen können, muss der Stadtrat die weiteren Schritte in seiner Sitzung am 16. Dezember 2025 billigen. Bei grünem Licht könnte das Verfahren 2026 starten, mit einer möglichen Baubeginn ab 2030. Frühere Untersuchungen auf Schadstoffe an den Alten Stadthäusern hatten keine nachweisbaren Asbest- oder künstlichen Mineralfasern in der Luft festgestellt – ein wichtiges Hindernis für künftige Vorhaben ist damit ausgeräumt.

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Die anstehende Ausschusssitzung wird eine konkrete Roadmap für beide Standorte vorlegen. Die endgültige Entscheidung im Dezember wird zeigen, ob die Pläne 2026 in die Umsetzung gehen. Bei einer Zustimmung könnten die Bauarbeiten noch innerhalb dieses Jahrzehnts beginnen und diese Stadtteile nachhaltig verändern.

Quelle