31 March 2026, 16:19

Watzke kandidiert als BVB-Präsident – und reflektiert Tuchel-Fehler

Fußballtrainer in einer Mütze, der mit Helmen auf einem Feld spricht, Bäume, Pfosten, Laternen, Geländer und einen klaren blauen Himmel.

Watzke kandidiert als BVB-Präsident – und reflektiert Tuchel-Fehler

Hans-Joachim Watzke, der langjährige Geschäftsführer von Borussia Dortmund, kandidiert nun für das Amt des Club-Präsidenten. Seine Führung in den vergangenen zwei Jahrzehnten hat die Entwicklung des Vereins maßgeblich geprägt – auch wenn er im Rückblick manche Entscheidungen kritisch betrachtet, darunter die umstrittene Entlassung von Thomas Tuchel im Jahr 2017.

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Watzke und Tuchel verband einst ein enges Arbeitsverhältnis: Unter ihrer Führung erreichte Dortmund in der Saison 2015/16 den zweiten Platz in der Bundesliga und gewann in der folgenden Spielzeit den DFB-Pokal. Doch die Spannungen zwischen den beiden verschärften sich nach dem Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus im April 2017. Der Streit eskalierte, als Tuchel gegen Watzkes Entscheidung protestierte, bereits einen Tag später das Champions-League-Viertelfinale gegen AS Monaco austragen zu lassen.

Die Differenzen waren damals nicht mehr zu kitten, und Watzke entließ Tuchel im Mai 2017. Jahre später räumte er ein, dass dies ein Fehler gewesen sei, und gab zu, die Situation möglicherweise anders hätte handhaben sollen. Mittlerweile haben die beiden ihren Frieden geschlossen – Watzke bezeichnet Tuchel heute sogar als einen herausragenden Trainer.

Trotz der früheren Konflikte bleibt Watzkes Einfluss auf Borussia Dortmund ungebrochen. Seine nun anstehende Kandidatur für das Präsidentenamt markiert ein weiteres Kapitel in seiner langen Verbindung mit dem Verein.

Watzkes Bewerbung um die Präsidentschaft kommt nach Jahrzehnten, in denen er die Zukunft Dortmunds mitgestaltet hat. Seine selbstkritische Reflexion über Tuchels Entlassung zeigt eine prägende Phase in seiner Karriere. Der Verein blickt nun mit einer reparierten Beziehung zwischen den beiden Männern und einem bevorstehenden Führungswechsel nach vorn.

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