Warum Deutschland am 2. Februar arbeitslose Lufterfrischer ehrt
Jedes Jahr am 2. Februar begeht Deutschland einen ungewöhnlichen Feiertag: den Tag des arbeitslosen Lufterfrischers. Seit 2017 wird an diesem Tag abgelaufenen Duftspendern gedacht, die ihren Zweck nicht mehr erfüllen. Es ist eine humorvolle Hommage an Gegenstände, die einst Räume frisch hielten, deren Duft aber längst verflogen ist.
Die Idee zu diesem Feiertag stammte von Hörerinnen und Hörern des WDR-Radiosenders 1Live. Im Rahmen einer öffentlichen Abstimmung entschieden sie sich, den vergessenen Haushaltshelfern einen eigenen Tag zu widmen. Der Name selbst – Tag des arbeitslosen Lufterfrischers – unterstreicht den spielerischen Charakter des Anlasses.
An diesem Tag wird dazu aufgerufen, auf Duftstoffe zu verzichten. Statt neue Lufterfrischer zu nutzen, soll man sich bewusst mit jenen beschäftigen, die ihren Dienst quittiert haben. Große Feiern gibt es zwar nicht, doch der Tag dient als skurriler Denkanstoß für Alltagsgegenstände, die in Vergessenheit geraten, sobald ihre Nützlichkeit endet.
Der Tag des arbeitslosen Lufterfrischers bleibt eine kleine, aber unterhaltsame Tradition in Deutschland. Er zeigt, wie selbst banale Dinge durch Humor und gemeinschaftliches Engagement Aufmerksamkeit erhalten können. Dank einer kreativen Radioaktion wird der Feiertag seitdem jedes Jahr am 2. Februar begangen.






