30 March 2026, 04:09

Von 750 Euro bis 80.000: Wie viel Schiedsrichter in Deutschlands Ligen wirklich verdienen

Alte deutsche Banknote mit einem Gebäude, darauf steht "Bundesliga" und es gibt ein Logo auf einem weißen Hintergrund.

Von 750 Euro bis 80.000: Wie viel Schiedsrichter in Deutschlands Ligen wirklich verdienen

Schiedsrichter-Gehälter im deutschen Fußball variieren stark – je nach Liga

Die Einkommen von Schiedsrichtern im deutschen Fußball unterscheiden sich je nach Spielklasse deutlich. Spitzen-Unparteische in der Bundesliga verdienen beträchtliche Summen, während ihre Kollegen in den unteren Ligen allein von Spielhonoraren abhängen. Besonders groß ist die Einkommenslücke zwischen den Elite-Schiedsrichtern und ihren Pendants in der 3. Liga.

In der Bundesliga erhalten Schiedsrichter der "Ersten Klasse" ein Grundgehalt von mindestens 60.000 Euro pro Jahr. Hinzu kommen 6.000 Euro pro Spiel. Die bestbezahlten unter ihnen können bis zu 80.000 Euro jährlich verdienen. Auch ihre Assistenten profitieren von einem festen Einkommen: Sie bekommen 40.000 Euro im Jahr plus 1.500 Euro pro Partie.

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In der 2. Bundesliga liegt das Jahresgehalt der Schiedsrichter bei 40.000 Euro, ergänzt durch 3.000 Euro pro Spiel. Ihre Assistenten verdienen deutlich weniger: Sie erhalten ein Jahresgehalt von nur 4.000 Euro und zusätzlich 1.150 Euro pro Einsatz.

Am unteren Ende der Profi-Pyramide, in der 3. Liga, gibt es für Schiedsrichter kein Festgehalt. Stattdessen erhalten sie 750 Euro pro Spiel. Ihre Assistenten verdienen noch weniger – 375 Euro pro Partie – und haben keine gesicherte Einnahmequelle.

Deutlich höher fallen die Einnahmen für diejenigen aus, die in der Champions League zum Einsatz kommen. Schiedsrichter in Europas Elite-Wettbewerb erhalten zwischen 6.000 und 7.000 Euro pro Spiel, ihre Assistenten 3.000 bis 3.500 Euro. Auch hier gibt es jedoch kein Grundgehalt.

Die Unterschiede bei den Verdiensten verdeutlichen die finanzielle Kluft zwischen den deutschen Fußball-Ligen. Während Bundesliga-Schiedsrichter von hohen Festgehältern und üppigen Spielprämien profitieren, müssen Unparteische in der 3. Liga und selbst in prestigeträchtigen europäischen Wettbewerben allein von den Honoraren pro Spiel leben.

Quelle