05 May 2026, 10:13

Spektakuläre Rettungsaktion: 45-Kilo-Kugel droht auf Bochums Königsallee zu stürzen

Feuerwehr- und Rettungsdienstgebäude mit roter Tür, Fenstern, einer Namenstafel, einem Fahnenmast mit einer Flagge, einem Metallturm, einem Zaun, einer Baumgruppe und einem bewölkten Himmel.

Spektakuläre Rettungsaktion: 45-Kilo-Kugel droht auf Bochums Königsallee zu stürzen

Risikoreicher Einsatz in Bochum-Ehrenfeld: Feuerwehreinsatz befreit 45-Kilo-Metallkugel von Kirchturm

Ein riskanter Einsatz hielt am Montag die Einsatzkräfte in Bochum-Ehrenfeld in Atem: Fast acht Stunden lang arbeiteten Feuerwehrleute daran, eine 45 Kilogramm schwere Metallkugel vom Dach der Melanchthon-Kirche zu bergen. Das schwere Objekt, das in 54 Metern Höhe über der Königsallee thronte, drohte aufgrund starker Winde herabzustürzen und stellte eine erhebliche Gefahr für den Verkehr darunter dar.

Ausgelöst wurde der Notfall durch stürmisches Wetter, das die etwa 70 Zentimeter durchmessende Kugel gelockert hatte. Da herkömmliche Feuerwehrleitern und Krane die Höhe nicht erreichten, wurde ein 72 Meter langer Teleskopmast eines Spezialunternehmens aus Essen angefordert. Rund 20 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Bochum-Innenstadt sowie der Freiwilligen Feuerwehr waren an der heiklen Aktion beteiligt.

Um die Sicherheit zu gewährleisten, musste die Königsallee während des Einsatzes mehrmals in Fahrtrichtung gesperrt werden. Die Feuerwehrleute sicherten die Kugel zunächst mit einem Netz, bevor sie diese vom Kirchturm lösten. Mithilfe des ausgefahrenen Masts wurde das Objekt schließlich kontrolliert zu Boden gelassen.

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Dank des erfolgreichen Einsatzes konnte eine vollständige, langfristige Sperrung der vielbefahrenen Straße in beide Richtungen verhindert werden. Die Behörden hatten gewarnt, dass ohne das Eingreifen die Straße über einen längeren Zeitraum hätte gesperrt bleiben müssen.

Die Metallkugel wurde ohne Verletzte oder größere Beeinträchtigungen geborgen. Nach Beseitigung der Gefahr wurden die Fahrspuren der Königsallee wieder freigegeben. Der Einsatz unterstrich, wie wichtig spezialisiertes Gerät und abgestimmte Koordination bei ungewöhnlichen städtischen Notfällen sind.

Quelle