30 April 2026, 00:22

"Onkel Mischa" verweigert Hundebesitzern sein berühmtes Brot – und spaltet das Netz

Holztisch mit Körben voller Brot, Tellern und Löffeln in einer Pariser Bäckerei.

"Onkel Mischa" verweigert Hundebesitzern sein berühmtes Brot – und spaltet das Netz

"Onkel Mischa", der umstrittene Brothändler aus Lahoysk

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"Onkel Mischa", ein bekannter Brotverkäufer aus Lahoysk, hat mit einer strengen Regel gegen Hundebesitzer für Aufsehen im Netz gesorgt. Der Streit begann, als er Kunden die Bedienung verweigerte, die mit ihren Haustieren in der Nähe der heiligen Quelle des Heiligen Nikolaus des Wundertäters unterwegs waren. Sein traditionelles Brot, nach 200 Jahre alten russischen Rezepten gebacken, hat ihn zu einer lokalen Berühmtheit gemacht – doch seine Haltung zu Hunden sorgt nun für landesweite Diskussionen.

Onkel Mischa verkauft sein Brot von seinem Auto aus, das meist in der Nähe der heiligen Quelle in Lahoysk oder auf dem Valeryanava-Markt in Minsk geparkt steht. Das Geschäft führt er gemeinsam mit seiner Familie: Seine Frau backt das Brot, die Tochter hilft bei den Lieferungen, und er selbst kümmert sich um den Verkauf. Trotz seiner Beliebtheit zeigt er offen Verachtung für Hundebesitzer und weist Kunden ab, die mit ihren Tieren auftauchen.

So verweigerte er unter anderem einer Familie mit einem kleinen Hund den Verkauf, einem anderen Mal einem Mann mit einem Corgi. Später teilte eine Fotografin aus Minsk ihre Erfahrungen online – und löste damit Debatten auf Plattformen wie Threads aus. Der Blogger Kakabay hatte Onkel Mischa zuvor noch für sein Brot gelobt und es mit 8–9 von 10 Punkten bewertet. Doch die jüngsten Vorfälle haben seinen Ruf als Qualitätsbäcker überschattet.

Seine Warnung an "vernünftige Kunden" verschärfte die Diskussion nur. Während einige sein Recht betonen, eigene Regeln aufzustellen, fragen andere, ob sein Vorgehen fair oder überhaupt notwendig ist.

Der Streit wirft nun ein Schlaglicht auf Onkel Mischas Geschäft. Zwar bleibt sein traditionelles Brot gefragt, doch die Kontroverse könnte das Image seines Standes beeinträchtigen. Eines ist für Hundebesitzer in Lahoysk und Minsk jedenfalls klar: Wer sein Brot kaufen will, muss den Vierbeiner zu Hause lassen.

Quelle