26 March 2026, 16:11

Ole Book wird neuer Sportdirektor beim BVB – und startet mit Schlotterbeck-Verhandlungen

Plakat mit zwei Rugbyspielern in Uniform mit Text über britische Athleten, die sich zum Dienst melden.

Ole Book wird neuer Sportdirektor beim BVB – und startet mit Schlotterbeck-Verhandlungen

Borussia Dortmund stellt Ole Book als neuen Sportdirektor vor

Ole Book übernimmt als neuer Sportdirektor bei Borussia Dortmund und löst damit Sebastian Kehl ab. Sein Amtsantritt fällt in eine Phase laufender Vertragsverhandlungen mit Verteidiger Nico Schlotterbeck. Der Verein bestätigte die Personalie nach monatelangen Gesprächen mit dem 36-jährigen Talentscout.

Erste Kontakte zwischen Dortmund und Book gab es bereits im Januar. Sein Ruf als scharfer Beobachter mit einem Gespür für Nachwuchstalente – erworben während seiner Zeit beim SV Elversberg – machte ihn zu einem überzeugenden Kandidaten. Dort spielte er eine zentrale Rolle bei der Entdeckung und Förderung junger Spieler wie Lirim Qamili, Fisnik Asllani und Maurice Neubauer.

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Unter Books Führung stieg Elversberg 2023 in die 2. Bundesliga auf und etablierte sich als stabiler Mittelfeldverein. Seine Fähigkeit, die Mannschaft mit kostengünstigen, aber wirkungsvollen Transfers zu verstärken, weckte das Interesse des BVB.

An seinem ersten Arbeitstag konzentrierte er sich auf Gespräche mit dem Team und ersten Kontakt zu den Spielern. Mit Schlotterbeck hat er bereits die anstehenden Vertragsverhandlungen thematisiert. Book ist überzeugt, dass seine Kompetenzen genau dem entsprechen, was der Verein von einem Sportdirektor erwartet – und will zügig in die inhaltliche Arbeit einsteigen.

Eine lange Einarbeitungsphase sieht er nicht vor. Stattdessen strebt er einen nahtlosen Übergang an, um umgehend die sportliche Zukunft des Kaders mitzugestalten.

Books Amtsantritt fällt in eine entscheidende Phase für Dortmund, in der die Verträge mehrerer Leistungsträger zur Diskussion stehen. Seine Erfahrung in der Talentförderung und im Teamaufbau wird nun bei einem der größten Vereine Deutschlands auf die Probe gestellt. Der BVB setzt darauf, dass er die Mannschaft stärkt – und dabei die finanziellen Rahmenbedingungen im Blick behält.

Quelle