28 April 2026, 04:11

Obdachlosigkeit in Mönchengladbach erreicht 2025 traurigen Höchststand

Eine Karte der Vereinigten Staaten, die den Prozentsatz der Menschen zeigt, die obdachlos sind, begleitet von erklärendem Text.

Obdachlosigkeit in Mönchengladbach erreicht 2025 traurigen Höchststand

Obdachlosigkeit in Mönchengladbach steigt 2025 erneut an

Die Zahl der Obdachlosen in Mönchengladbach ist 2025 um fast neun Prozent gestiegen. 221 Menschen lebten ohne festen Wohnsitz – eine Folge wirtschaftlicher Not, sozialer Probleme und gesundheitlicher Belastungen. Die Stadt reagiert auf den wachsenden Bedarf mit dem Ausbau von Hilfsangeboten.

Laut offiziellen Zahlen waren im vergangenen Jahr 221 Menschen in Mönchengladbach obdachlos, mehr als noch 2024. Ein größerer Teil von ihnen war auf kommunale Notunterkünfte angewiesen als in den Vorjahren.

Überlastete Notunterkünfte Die Männerherberge in der Breiten Straße nahm 2025 insgesamt 244 Personen auf. Mit 70 Betten und einer Rund-um-die-Uhr-Öffnung bietet sie Obdachlosen eine erste Anlaufstelle. Sozialarbeiter und Betreuungskräfte stehen vor Ort zur Verfügung, um die Bewohner zu unterstützen.

Die Frauen- und Familienunterkunft im Luisental beherbergte im selben Zeitraum 125 Menschen, darunter 29 Familien. Die Einrichtung verfügt über 94 Betten und bietet besonders schutzbedürftigen Gruppen einen sicheren Ort. Allerdings sind Familienunterkünfte aufgrund unterschiedlicher Haushaltsgrößen und begrenzter langfristiger Wohnalternativen stärker räumlich belastet.

Wachsende Nachfrage, begrenzte Kapazitäten Trotz des Ausbau der Hilfsangebote übersteigt die Nachfrage weiterhin das Angebot. Die Stadt plant, ihre bestehenden Programme weiterzuentwickeln, um die Ursachen von Obdachlosigkeit gezielter zu bekämpfen.

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Der Anstieg der Obdachlosenzahlen zwingt Mönchengladbach, sein Netz an Notunterkünften zu stärken. Sowohl die Männer- als auch die Familienunterkünfte arbeiten an ihrer Kapazitätsgrenze, während Fachkräfte vor Ort wichtige Unterstützung leisten. Die Behörden konzentrieren sich darauf, den Zugang zu Wohnraum und sozialen Dienstleistungen für Bedürftige zu verbessern.

Quelle