15 April 2026, 12:14

NRW baut Ladesäulen für E-Autos rasant aus – doch die Nachfrage wächst schneller

Elektroauto-Laden an einer Station in Seoul, Südkorea, umgeben von Bäumen mit dem Himmel im Hintergrund.

Anzahl der Ladepunkte in NRW deutlich gestiegen - NRW baut Ladesäulen für E-Autos rasant aus – doch die Nachfrage wächst schneller

Nordrhein-Westfalen verzeichnet deutlichen Anstieg öffentlicher Ladesäulen für E-Autos

In Nordrhein-Westfalen (NRW) hat sich die Zahl der öffentlichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge im vergangenen Jahr deutlich erhöht. Die Anzahl der Ladepunkte stieg um 18 Prozent und erreichte damit bis zum 1. Oktober fast 35.300. Trotz dieses Fortschritts fordern Branchenvertreter eine noch schnellere Ausweitung, um die wachsende Nachfrage zu decken.

Aktuellen Zahlen zufolge verfügt NRW nun über 35.300 öffentliche Ladesäulen – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Dieses Wachstum übertrifft die bundesweite Steigerungsrate von 16 Prozent. Parallel dazu hat sich auch die durchschnittliche Ladeleistung pro Station verbessert: Sie stieg um über 11 Prozent auf 38,7 kW.

Oberhausen mit bestem Verhältnis von E-Autos zu Ladepunkten Innerhalb von NRW weist Oberhausen das günstigste Verhältnis von Elektrofahrzeugen zu Ladesäulen auf. Dort teilen sich 10,2 Autos eine Ladestation – die ausgewogenste Verteilung im Land. Dennoch liegt NRW im Bundesländervergleich bei der Zahl der E-Autos pro Ladepunkt nur auf dem drittletzten Platz. Stand 1. Juli kamen im Schnitt 19,5 Fahrzeuge auf eine öffentliche Ladesäule.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Auch die Schnelllade-Infrastruktur wurde ausgebaut: Rund 8.300 Stationen bieten mittlerweile eine Leistung von über 22 kW. Bundesweit führt Heilbronn mit einem Verhältnis von nur 4,8 Elektroautos pro Ladesäule.

VDA-Präsidentin mahnt beschleunigten Ausbau an Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), betonte die Dringlichkeit einer weiteren Beschleunigung. Sie verwies darauf, dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur mit der steigenden Zahl von Elektrofahrzeugen auf den Straßen Schritt halten müsse.

Herausforderungen bleiben – NRW will Ladeangebot verbessern Obwohl das Ladenetz in NRW gewachsen ist, gibt es weiterhin Herausforderungen, das Angebot an die Nachfrage anzupassen. Das aktuelle Verhältnis von 19,5 Fahrzeugen pro Ladesäule liegt hinter den Spitzenreitern im Bund zurück. Mit dem weiteren Ausbau – insbesondere von Schnellladestationen – will die Region die Verfügbarkeit für E-Auto-Fahrer verbessern.

Quelle