25 April 2026, 04:10

Mönchengladbachs neuer Förderplan setzt auf Gemeinschaft für Kinder und Jugendliche

Whiteboard mit der Aufschrift "Unsere Mission Bildung zugänglich machen" in schwarzem Marker.

Mönchengladbachs neuer Förderplan setzt auf Gemeinschaft für Kinder und Jugendliche

Mönchengladbach startet neuen Förderplan für Kinder und Jugendliche

In Mönchengladbach ist ein neuer Förderplan für Kinder und Jugendliche gestartet, der die Entwicklung junger Menschen unterstützen soll. Die Initiative wurde im Kuhle 8, einer erfolgreichen Jugendwerkstatt, die sich auf den Übergang von Schule in den Beruf spezialisiert hat, der Öffentlichkeit vorgestellt. Inspiriert vom afrikanischen Sprichwort "Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen", setzt der Plan auf die Mitwirkung der gesamten Gemeinschaft, um das Wachstum von Kindern und Jugendlichen zu fördern.

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Der Förderplan ist kein starrer Masterplan mit festen Budgets, sondern ein flexibles, anpassungsfähiges Rahmenwerk. Im Mittelpunkt stehen zentrale Handlungsfelder wie soziale Teilhabe, digitale Kompetenzen, MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sowie eine engere Vernetzung zwischen Schulen, Familien und lokalen Einrichtungen. Jedes Projekt im Rahmen des Plans orientiert sich an den Lebensrealitäten von Kindern und Jugendlichen – und stellt sicher, dass sie selbst mitbestimmen können, wie die Maßnahmen gestaltet werden.

Ein zentrales Ziel ist es, Bildungsbenachteiligungen von Kindern mit Migrationshintergrund bis 2030 spürbar zu verringern. Der Plan entstand in einem demokratischen Prozess mit Beteiligung von Partnern und den jungen Menschen selbst. Das Kuhle 8, wo die Vorstellung stattfand, dient dabei als Vorbild: Hier erhalten Jugendliche Berufsorientierung und praktische Unterstützung, um den oft schwierigen Schritt von der Schule in den Job zu meistern.

Besonderer Wert wird auf Partizipation gelegt – junge Menschen sollen aktiv an Entscheidungen mitwirken, die ihre Zukunft betreffen. Querschnittsthemen wie digitale Fähigkeiten und gesellschaftliches Engagement ziehen sich durch alle Projekte und schaffen so ein zusammenhängendes Fördersystem.

Der Förderplan setzt klare Ziele: bessere Chancen für benachteiligte Kinder, stärkere Zusammenarbeit in der Stadt und bis 2030 messbare Fortschritte in Bildung, Berufsvorbereitung und sozialer Integration. Sein Erfolg hängt davon ab, wie gut es gelingt, die Gemeinschaft einzubinden und sich flexibel an veränderte Bedürfnisse anzupassen.

Quelle