Lünens Kinderschutzkonferenz 2025: Gemeinsame Verantwortung im Fokus
Ferdinand WeimerLünens Kinderschutzkonferenz 2025: Gemeinsame Verantwortung im Fokus
Rund 150 Fachkräfte trafen sich zur dritten Lüner Kinderschutzkonferenz am 31. Oktober 2025
Die Veranstaltung im LÜKAZ Kultur- und Bürgerzentrum war bereits Wochen vor Ende der Anmeldefrist ausverkauft. Die Organisatoren betonten die wachsende Bedeutung der Konferenz für die Stärkung lokaler Kinderschutznetzwerke.
Im Mittelpunkt stand das Thema "Kinderschutz als gemeinsame Verantwortung", mit besonderem Fokus auf inklusive Praktiken und die Zusammenarbeit in Netzwerken. Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns eröffnete die Konferenz und unterstrich die Notwendigkeit einer engen Kooperation zum Schutz von Kindern.
Zwei Hauptvorträge prägten die Diskussionen: Prof. Dr. Heike Wiemert beleuchtete "Die Herausforderung inklusiven Kinderschutzes: Gemeinsame Verantwortung übernehmen – von der Theorie zur Praxis". Anschließend sprach Jan Pöter über "Kinderschutz als gemeinsame Verantwortung – Netzwerke nach §9 LKSG NRW".
Nach den Vorträgen boten eine Informationsmesse und Netzwerkformate den Teilnehmenden Gelegenheiten zum Austausch. Ziel war es, berufliche Vernetzungen im Kinderschutz zu vertiefen.
Matthias Kossow, Kinderschutzkoordinator der Stadt, hob hervor, dass die Konferenz seit ihrem Start 2023 zu einer zentralen Jahresveranstaltung geworden sei. Die Stadt sehe sie als unverzichtbar an, um lokale Fachkompetenz und Zusammenarbeit im Kinderschutz zu stärken.
Die ausverkaufte Konferenz vereinte Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen, um über geteilte Verantwortung im Kinderschutz zu diskutieren. Ihr Erfolg spiegelt das Engagement Lünens wider, Netzwerke und Praktiken zum Schutz von Kindern kontinuierlich zu verbessern. Die Organisatoren wollen diese Dynamik für künftige Veranstaltungen nutzen.






