Kunsthaus Göttingen feiert Comeback mit Jürgen Teller und Bryan Adams
Bernhard WeinholdKunsthaus Göttingen feiert Comeback mit Jürgen Teller und Bryan Adams
Kunsthaus Göttingen öffnet am 27. März 2025 nach unsicherer Phase wieder seine Türen
Im Kunstquartier KuQua, mitten im Herzen der Göttinger Altstadt, sucht die Galerie nun nach öffentlicher Unterstützung, um ihre Arbeit fortzuführen. Der Neuanfang gelingt dank einer gemeinsamen Initiative der Göttinger Oberbürgermeisterin, eines lokalen Verlages und eines Kulturveranstalters.
Den Auftakt der Wiedereröffnung bildet eine große Ausstellung von Jürgen Teller mit dem Titel Auschwitz Birkenau, die bis zum 1. Juni 2025 zu sehen sein wird. Das Programm für das gesamte Jahr ist vielversprechend: Vom 4. September bis 1. November 2025 folgt die Fotoausstellung Shot by Adams von Bryan Adams, bevor vom 6. November 2025 bis Ende Januar 2026 die Schau Two Hammers asleep, the print dream von Jim Dine gezeigt wird.
Der Eintritt ins Kunsthaus kostet 8 Euro, ermäßigte Tarife gelten für Studierende, Senioren und andere berechtigte Gruppen. Kinder unter 18 Jahren sowie alle Besucher:innen am letzten Donnerstag eines Monats haben freien Eintritt. Die Finanzierung der Galerie ist seit dem Auslaufen des Vertrages mit dem Hauptsponsor dringender denn je – Spenden sind nun entscheidend, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Möglich wurde der Relaunch durch die Zusammenarbeit der Göttinger Oberbürgermeisterin Petra Broistedt, des Verlagsgründers Gerd Steidl und Johannes-Peter Herberhold, dem Leiter des Literaturherbstes. Wer die Institution unterstützen möchte, kann an das Konto der Kunsthaus Göttingen gGmbH spenden: DE17 8207 0024 0269 4230 45.
Das Kunsthaus kehrt damit als kultureller Mittelpunkt mit hochkarätigen Ausstellungen und sozialverträglichen Preisen zurück. Ohne großen Sponsor hängt seine Zukunft jedoch von öffentlichen und privaten Spenden ab. Die erste Ausstellung, Auschwitz Birkenau, markiert den Beginn eines neuen Kapitels für die Galerie.






