05 May 2026, 18:53

Kreistag Düren debattiert Rückkehr zu Kita-Gebühren ab 2026

Plakat mit blauem Hintergrund, weißer Schrift und weißem Rand, betitelt "Hohe Kosten der Kinderarbeit", mit einem kreisförmigen Arrangement von Fotos diverser Menschen um den Text.

Kreistag Düren debattiert Rückkehr zu Kita-Gebühren ab 2026

Kreistag Düren diskutiert Wiedereinführung von Kita-Gebühren

Heute berät der Kreistag Düren über die Wiedereinführung von Gebühren für die Kinderbetreuung. Seit 2018 zahlen die meisten Eltern in der Region nichts für Kita-Plätze – nur Haushalte mit einem Jahreseinkommen von über 120.000 Euro wurden zur Kasse gebeten. Der Vorstoß kommt zu einer Zeit, in der der Kreis unter wachsendem finanziellen Druck steht und nach neuen Einnahmequellen sucht.

Fast sieben Jahre lang war die gebührenfreie Kinderbetreuung in Düren selbstverständlich. Doch die steigende Verschuldung zwingt die Verantwortlichen nun zum Umdenken. Ein gestaffeltes Gebührenmodell, das sich am Einkommen der Eltern orientiert, könnte jährlich Millionen Euro in die Kassen spülen.

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Die neu gewählten Kreistagsmitglieder und die Landrätin treten ihr Amt am 1. November an. Ihre erste große Entscheidung könnte genau diese Änderung betreffen, die ab August 2026 in Kraft treten soll. Lokale Elterninitiativen fühlen sich von der plötzlichen Kehrtwende jedoch getäuscht.

Die Bezirksregierung Köln hat um eine detaillierte Begründung der geplanten Änderungen bis zum 23. Oktober gebeten. Unterdessen wird der Aachener Lokalsender die Debatte in einer Sendung am 16. Oktober 2025 um 19:30 Uhr begleiten.

Falls der neue Gebührenplan beschlossen wird, tritt er im August 2026 in Kraft. Der Kreis erhofft sich dadurch eine Entlastung der Haushaltslage, während einkommensschwächere Familien weiterhin unterstützt werden sollen. Die endgültige Entscheidung liegt bei dem neu gewählten Gremium und der Landrätin nach ihrem Amtsantritt im November.

Quelle