Innovationszentrum Düren: ATP plant dynamischen Knotenpunkt für Forschung und Start-ups
Ferdinand WeimerInnovationszentrum Düren: ATP plant dynamischen Knotenpunkt für Forschung und Start-ups
Die Pläne für das neue Innovationszentrum Düren (ICD) nehmen unter der Federführung von ATP architekten ingenieure nun konkrete Gestalt an. Das Büro wurde als Generalplaner für das Leuchtturmprojekt beauftragt, das einen dynamischen Knotenpunkt für Forschung, Start-ups und die Zusammenarbeit mit der Industrie schaffen soll. Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH, betonte die gemeinsame Vision eines nachhaltigen und offenen Innovationsraums.
Das ICD ist eine zentrale Initiative, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, dem Wirtschaftsministerium Nordrhein-Westfalen sowie der rheinischen Braunkohleregion unterstützt wird. Es wird das Herzstück des 11,5 Hektar großen Innovationsquartiers Düren (IQD) bilden – einem bedeutenden städtebaulichen und wirtschaftlichen Entwicklungsgebiet.
Das Zentrum soll Gründer, etablierte Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Fachkräfte zusammenbringen, um zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln. Flexible Räumlichkeiten ermöglichen Prototyping, angewandte Forschung und kooperative Projekte, während ein Erlebnis-Lernbereich junge Menschen an MINT-Fächer, Unternehmertum und zukunftsrelevante Kompetenzen heranführt.
ATP architekten ingenieure steuert alle Planungsdisziplinen mit digitalen, nachhaltigen Methoden – darunter Building Information Modeling (BIM). Matthias Koch, Geschäftsführer des Büros, bezeichnete das Design als "Katalysator für Kreativität". Die detaillierte Planungsphase hat bereits begonnen; Workshops und Nutzerbefragungen prägen die weitere Ausrichtung des Projekts.
Das ICD soll zu einer zentralen Innovationsplattform in Düren werden. Seine flexiblen Umgebungen und der kooperative Ansatz vernetzen Unternehmen, Forscher und Lernende. Auf die laufende Design- und Bewertungsphase folgen Bau- und Betriebsplanung.






