Henkel kauft Olaplex für 1,4 Milliarden Dollar und stärkt Haarpflege-Segment
Ferdinand WeimerHenkel kauft Olaplex für 1,4 Milliarden Dollar und stärkt Haarpflege-Segment
Henkel übernimmt Olaplex für rund 1,4 Milliarden Dollar
Der deutsche Konsumgüterkonzern Henkel hat die Übernahme von Olaplex, der US-amerikanischen Haarpflegemarke, die für ihre bindungsstärkende Technologie bekannt ist, vereinbart. Der Deal im Volumen von etwa 1,4 Milliarden Dollar markiert einen bedeutenden Schritt für beide Unternehmen. Nach der Bekanntgabe stieg der Aktienkurs von Olaplex im frühen Handel um fast 50 Prozent.
Die Transaktion wurde bestätigt, nachdem der Private-Equity-Eigner Advent International die Zustimmung der Aktionäre gesichert hatte. Henkel wird 2,06 Dollar pro Aktie zahlen – ein Aufschlag von 55 Prozent auf den Schlusskurs von Olaplex am 25. März. Der Preis liegt zudem 45 Prozent über dem durchschnittlichen Aktienwert der letzten 30 Tage.
Olaplex wird unter der Führung von Henkel seinen Namen behalten und eigenständig weitergeführt. Der Düsseldorfer Konzern plant, sein globales Vertriebsnetz zu nutzen, um die Reichweite der Marke über Nordamerika hinaus auszubauen, wo sie derzeit führend ist. Obwohl Olaplex seit seinem Marktstart 2014 international präsent ist, gibt es bisher nur wenige konkrete Details zu seiner Expansion in Europa.
Die Übernahme soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 abgeschlossen werden, sobald alle regulatorischen Genehmigungen vorliegen. Sämtliche notwendigen Unterschriften für die Finalisierung der Vereinbarung sind bereits geleistet.
Olaplex bleibt auch nach der Übernahme eine eigenständige Marke, profitiert jedoch von den weltweiten Ressourcen Henkels. Der Abschluss des Deals steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Freigabe; mit dem Vollzug wird noch in diesem Jahr gerechnet. Die Investition unterstreicht Henkels Vertrauen in die Technologie und Marktposition von Olaplex.






