10 April 2026, 20:10

Heike Tatsch wird Sprecherin der LAG NRW für kommunale Gleichstellungspolitik

Plakat für die Feier des Women's Equality Day von Team Redstone mit einer Frau, die eine Fahne mit der Aufschrift "Women's Equality" hält und Veranstaltungseinzelheiten unten.

Heike Tatsch wird Sprecherin der LAG NRW für kommunale Gleichstellungspolitik

Heike Tatsch, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lünen, ist in den Sprecherinnenrat der Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen in Nordrhein-Westfalen (LAG NRW) gewählt worden. Die 52-jährige Beamtin bringt mehr als fünf Jahre Erfahrung in der kommunalen Gleichstellungsarbeit in ihre neue Rolle ein. Ihre Wahl erfolgte während einer Mitgliederversammlung mit rund 100 Vertreterinnen aus der gesamten Region.

Die LAG NRW ist das größte Netzwerk für kommunale Gleichstellungsinitiativen in Deutschland und wurde in den 1980er-Jahren gegründet. Sie verbindet etwa 383 Gleichstellungsbeauftragte, die gemeinsam Strategien entwickeln, Fachwissen austauschen und sich für die Förderung der Geschlechtergerechtigkeit einsetzen. Der Sprecherinnenrat, dem Tatsch nun angehört, besteht aus acht Mitgliedern, die jeweils für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt werden.

Seit fünfeinhalb Jahren ist Tatsch als Gleichstellungsbeauftragte in Lünen tätig. In ihrer neuen Funktion wird sie die Interessen der kommunalen Gleichstellungsstellen auf Landesebene vertreten, sich für Gleichberechtigung in politischen Debatten starkmachen und an der Erarbeitung von Stellungnahmen, Petitionen und Positionspapieren mitwirken. Zu ihren Schwerpunkten zählen die Förderung von Frauen in Führungspositionen, die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie die Entwicklung nachhaltiger, interkultureller Gleichstellungspolitik.

Die zentralen Handlungsfelder der LAG decken sich mit Tatschs Engagement: Dazu gehören Gewaltprävention, die Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen, die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Umsetzung von Gender Mainstreaming sowie die Entwicklung interkultureller Gleichstellungskonzepte. Tatsch sieht ihre Wahl als Chance, ihre Erfahrungen in die landesweite Arbeit einzubringen.

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Mit Tatschs Berufung stärkt die LAG ihre Fähigkeit, sich für Gleichstellung in ganz Nordrhein-Westfalen einzusetzen. Ihre Arbeit wird darin bestehen, politische Rahmenbedingungen mitzugestalten, in Gremien für mehr Bewusstsein zu werben und lokale Gleichstellungsbeauftragte in ihren Vorhaben zu unterstützen. Das Netzwerk festigt damit seine Position als eine der einflussreichsten Plattformen für kommunale Gleichstellungspolitik in Deutschland.

Quelle