Handy-Ablenkung auf Bahnsteig endet tödlich: 27-Jähriger von ICE erfasst
Ferdinand WeimerAblenken durch Handy auf dem Bahnsteig: Mann von fahrendem ICE erfasst - Handy-Ablenkung auf Bahnsteig endet tödlich: 27-Jähriger von ICE erfasst
27-Jähriger von ICE erfasst – Unfall durch Handy-Ablenkung auf Bahnsteig in Leichlingen
Ein 27-jähriger Mann ist in Leichlingen (Nordrhein-Westfalen) von einem Hochgeschwindigkeitszug erfasst worden, während er auf dem Bahnsteig mit seinem Handy beschäftigt war. Trotz des Bremsversuchs des Lokführers kam es zur Kollision. Der Verletzte wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.
Der Vorfall ereignete sich am Bahnhof Leichlingen, als der Mann durch sein Mobiltelefon abgelenkt zu nah an den einfahrenden ICE herantrat. Der Zugführer löste die Notbremse und betätigte die Warnpfeife, doch der Zusammenstoß ließ sich nicht mehr verhindern.
Der 27-Jährige erlitt eine Kopfverletzung und wurde in die Universitätsklinik Sankt Augustin geflogen. Die Zugstrecke musste vorübergehend gesperrt werden, was zu Verspätungen für Reisende führte.
Die Bundespolizei hat Ermittlungen zum Unfall aufgenommen. Zwar gibt es keine genauen Statistiken zu Unfällen durch Ablenkung auf deutschen Bahnhöfen, doch die Behörden prüfen nun die genauen Umstände des Vorfalls.
Die Kollision führte zu Einschränkungen im Zugverkehr und hinterließ einen Schwerverletzten. Die Ermittler werden klären, ob zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen am Bahnhof erforderlich sind. Der Zustand des Mannes bleibt unter ärztlicher Beobachtung.






