Hamm wird zum Logistikdrehkreuz: Rangierbahnhof bekommt neues Leben als Güterterminal
Ferdinand WeimerHamm wird zum Logistikdrehkreuz: Rangierbahnhof bekommt neues Leben als Güterterminal
Ehemaliger Rangierbahnhof in Hamm soll zum modernen Güterverkehrsterminal umgebaut werden
Das Projekt "Multi Hub Westfalen" gewinnt an Fahrt: Mit der METRANS Deutschland GmbH steigt ein neuer Gesellschafter ein, der 27 Prozent der Anteile an der Eisenbahn-Altenaer-Gesellschaft mbH (EANG) übernimmt. Ein wichtiger Schritt für die geplante Entwicklung des Standorts.
Am 3. November wird der Rat der Stadt Hamm in seiner ersten Sitzung über die geplante Gesellschafteränderung abstimmen. Der Beschluss folgt einer Absichtserklärung, die die Stadt und METRANS unterzeichnet hatten. Darin skizzieren sie die Pläne, aus dem alten Bahnhofsareal ein zentrales Logistikdrehkreuz zu machen.
Der Standort gilt als ideal für ein trimodales Terminal, das Schiene, Straße und Wasserwege verbindet. Dank seiner zentralen Lage in Europa – mit direkten Ost-West- und Nord-Süd-Verbindungen – liegt Hamm in unmittelbarer Nähe zu wichtigen Seehäfen und Binnenwasserstraßen. Das macht die Stadt zu einem strategischen Knotenpunkt entlang der europäischen Hauptverkehrsrouten.
Peter Kiss, Vorstandsvorsitzender von METRANS, betonte das Ziel des Unternehmens, Hamm als westlichen Knotenpunkt innerhalb des europäischen Netzes auszubauen. Oberbürgermeister Marc Herter bezeichnete den "Multi Hub Westfalen" als zukünftigen Eckpfeiler für klimafreundliche Logistik.
Das Vorhaben sieht vor, den ehemaligen Rangierbahnhof in ein zentrales Güterterminal umzuwandeln. Mit der Investition von METRANS und der verkehrsgünstigen Lage Hamm soll der Hub die intermodalen Verkehrsverbindungen stärken. Die endgültige Zustimmung des Stadtrats im November ebnet den Weg für die weitere Umsetzung.






