26 March 2026, 06:12

Fußgängerzonen der Zukunft: Wie Städte Innenräume neu erfinden wollen

Offenes Buch mit einer detaillierten Stadtkarten-Illustration auf einer Seite und dichtem Text und Plänen auf der anderen.

Fußgängerzonen der Zukunft: Wie Städte Innenräume neu erfinden wollen

Rund 30 Stadtplanerinnen und Stadtplaner aus etwa 20 Städten trafen sich kürzlich in Solingen, um über die Zukunft von Fußgängerzonen zu diskutieren. Die vom NRW-Städtenetzwerk organisierte Veranstaltung konzentrierte sich darauf, wie Innenstädte zu lebendigen, multifunktionalen Räumen umgestaltet werden können. Die Teilnehmer waren sich einig, dass traditionelle, rein auf den Einzelhandel ausgerichtete Konzepte überholt sind.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Austausch fand in Solingens Gläserne Werkstatt statt, wo die lokale Strategie "City 2030" als Diskussionsgrundlage diente. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Fußgängerzonen über die reine Einkaufsfunktion hinaus weiterentwickelt werden können – etwa durch Wohnraum, Grünflächen und kulturelle Angebote. Als vorbildlich wurde Emsdetten hervorgehoben, das mit innovativen Ansätzen für seine Fußgängerbereiche überzeugt.

Neue Ideen wie die Öffnung von Fußgängerzonen für Radfahrer wurden als wichtige Schritte zur Modernisierung städtischer Räume präsentiert. Andreas Budde, Solingens stellvertretender Bürgermeister, betonte, wie entscheidend die Zusammenarbeit zwischen Städten ist, um gemeinsame Herausforderungen zu bewältigen. Die Arbeitsgruppe Innenstadt innerhalb des NRW-Städtenetzwerks bietet dafür eine Plattform für den kontinuierlichen Austausch.

Das NRW-Städtenetzwerk vereint rund 160 Kommunen, darunter 21 feste Mitglieder wie Dortmund. Die Anwesenden waren sich einig: Die Belebung von Innenstädten erfordert mutige Entscheidungen und langfristiges Engagement. Die Rolle des Netzwerks als Wissensvermittler wurde als unverzichtbar für künftige Fortschritte gelobt.

Das Treffen endete mit einer klaren Botschaft: Innenstädte müssen sich wandeln, um relevant zu bleiben. Gemischte Nutzungen, verbesserte Mobilität und die Zusammenarbeit zwischen Kommunen wurden als zentrale Schritte identifiziert. Das NRW-Netzwerk wird die Städte weiterhin bei der Umsetzung dieser Veränderungen unterstützen.

Quelle