27 April 2026, 22:10

FMO baut NRWs größtes Solarkraftwerk – Startbahn-Pläne adé

Luftaufnahme eines Flughafens von einem Dach aus, mit Fahrzeugen auf einer Straße, Grasboden, entfernten Gebäuden und Bäumen sowie einem bewölkten Himmel, mit einer Solarzelle auf dem Dach des Gebäudes.

FMO baut NRWs größtes Solarkraftwerk – Startbahn-Pläne adé

Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) baut größtes Solarkraftwerk Nordrhein-Westfalens

Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) plant den Bau des größten Solarparks in Nordrhein-Westfalen. Das Vorhaben markiert eine deutliche Abkehr von früheren Plänen zur Verlängerung der Startbahn, die zugunsten erneuerbarer Energien nun verworfen wurden. Nach Angaben der Verantwortlichen wird das Solarkraftwerk ab 2028 eine zentrale Rolle bei der Stromversorgung des Flughafens und benachbarter Industriebetriebe spielen.

Die Photovoltaikanlage soll auf 70 Hektar Ackerland entstehen, das ursprünglich für die Startbahnverlängerung vorgesehen war. Dieses Projekt wurde fallen gelassen, nachdem die Flughafenleitung einen "strategischen Kurswechsel" hin zu mehr Nachhaltigkeit angekündigt hatte. Die Entscheidung stößt bei Umweltschutzorganisationen auf Zustimmung, darunter bei Josef Tumbrink, dem früheren Landesvorsitzenden des NABU, der sie als "Sieg für den Klimaschutz und den Naturschutz" bezeichnete.

Nach Fertigstellung wird das Kraftwerk den Flughafen sowie einen angrenzenden Industriepark mit Strom versorgen. Langfristig könnte es auch Elektroflugzeuge mit Energie beliefern. Oliver Krischer, Minister für Umwelt und Verkehr in Nordrhein-Westfalen, unterstützt die Initiative öffentlich und betont ihre Bedeutung für die klimapolitischen Ziele der Region.

Die Bauarbeiten sollen bis 2028 abgeschlossen sein, dann werden die Solarmodule mit der Stromerzeugung beginnen. Das Projekt steht im Einklang mit den Bestrebungen, die CO₂-Emissionen im Luftverkehr und in der Industrie zu senken.

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Aus einem einst für die Flughafenerweiterung vorgesehenen Gelände wird so ein Zentrum für erneuerbare Energien. Ab 2028 wird die Anlage den FMO und ansässige Unternehmen mit Strom versorgen – mit der Option, künftig auch Elektroflüge zu ermöglichen. Das Vorhaben spiegelt den wachsenden Fokus auf Nachhaltigkeit in den Bereichen Verkehr und Energie wider.

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