30 April 2026, 06:11

Essen will seine Innenstadt mit neuer Gestaltungsverordnung verschönern

Ein mehrgeschossiges Gebäude mit Fenstern, Geländern, Türen und Säulen, das Werbetafeln auf Pfählen entlang des Gehwegs und sichtbare Innenobjekte zeigt, die auf eine belebte städtische Umgebung hinweisen.

Essen will seine Innenstadt mit neuer Gestaltungsverordnung verschönern

Essen arbeitet an einer neuen Gestaltungsverordnung, um das Erscheinungsbild und die Atmosphäre der Innenstadt zu verbessern. Die Regelungen zielen auf Probleme wie vernachlässigte Fassaden, unordentliche Werbung und unstrukturierte Außenmöblierung ab. Laut Stadtverwaltung sollen die Änderungen das Zentrum Essens attraktiver und zukunftsfähiger gestalten.

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Die Verordnung ist Teil der Initiative Zukunft.Essen.Innenstadt, die die Belebung des Stadtkerns zum Ziel hat. Sie wird klare Standards für Gebäudeaußenflächen, Schaufenster, Beschilderungen und Straßenmöbel festlegen. Die rechtliche Grundlage bildet Paragraf 89 der Bauordnung Nordrhein-Westfalens.

Anwohner:innen und Gewerbetreibende können sich nun zu den Plänen äußern. Ein Präsenz-Workshop für eingeladene Gastronomen, Händler:innen und Immobilienbesitzer:innen findet am Donnerstag, dem 26. März, statt. Für eine breitere Beteiligung läuft vom Freitag, dem 27. März, bis Freitag, dem 24. April, eine Online-Umfrage. Feedback kann unter www.ourwebsite/innenstadt_gestaltungsverordnung eingereicht werden.

Alle gesammelten Meinungen fließen in die finale Fassung der Verordnung ein. Die Stadtverwaltung plant, die Regelungen bis Ende des Jahres abzuschließen.

Die neue Verordnung schafft einen Rahmen für die Pflege und Aufwertung des Essener Stadtbilds. Sobald sie in Kraft tritt, gibt sie vor, wie Unternehmen und Eigentümer:innen ihre Fassaden, Schilder und Außenbereiche gestalten. Die Stadt erwartet, dass die Maßnahmen langfristiges Wachstum und ein einladenderes urbanes Umfeld fördern.

Quelle