20 April 2026, 04:11

Essen testet KI-gesteuertes Verkehrsmanagementsystem COMO an der Ruhrallee bis Februar 2026

Stadtstraße mit Ampel an Kreuzung, Fahrzeuge auf der Straße, Gebäude mit Namensschildern, Strommasten mit Drähten, Bäume und bewölkter Himmel im Hintergrund.

Essen testet KI-gesteuertes Verkehrsmanagementsystem COMO an der Ruhrallee bis Februar 2026

Essen testet neues digitales Verkehrsmanagementsystem COMO an der Ruhrallee

Vom 19. Januar bis zum 28. Februar 2026 erprobt Essen an der Ruhrallee ein neues, KI-gestütztes Verkehrssteuerungssystem namens COMO. Ziel des sechswochen Pilotprojekts ist es, den Verkehrsfluss durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz, Sensoren und adaptiven Steuerungen an einer zentralen Kreuzung in der Nähe des Depots der Ruhrbahn GmbH zu optimieren. Autofahrer und Pendler müssen während dieser Phase mit vorübergehenden Beeinträchtigungen rechnen, da das System in dieser Zeit feinjustiert wird.

Der Test findet am Knotenpunkt von Ruhrallee, Westfalenstraße und Wuppertaler Straße statt. Dieser Abschnitt dient als Pilotkorridor für COMO, wo Ampeln, Sensoren und Kameras vernetzt zusammenarbeiten, um in Echtzeit auf Verkehrssituationen zu reagieren. Das System passt sich dabei unter anderem an Verspätungen im Öffentlichen Nahverkehr, Baustellen oder Umwelteinflüsse wie die Luftqualität an.

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Intelligente Ampeln mit KI-gesteuerter Technik sollen den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr effizienter regeln. Umweltsensoren messen Stickoxid- (NOₓ) und CO₂-Werte, um die Auswirkungen des Systems auf die Emissionen zu bewerten. LED-Matrix-Anzeigen informieren Autofahrer dynamisch über die aktuelle Verkehrslage.

Kamerasysteme erfassen Bewegungsströme, um Schaltzeiten der Ampeln zu optimieren und Staus zu reduzieren. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen des Programms "Digitalisierung kommunaler Verkehrssteuerung" gefördert. Nach Abschluss der Testphase geht COMO am 1. März 2026 in den Regelbetrieb entlang der Ruhrallee.

Während des sechswöchigen Probebetriebs werden Daten zu Verkehrseffizienz, Luftqualität und Systemleistung gesammelt. Bei Erfolg könnte der KI-basierte Ansatz auf weitere Teile Essens ausgeweitet werden. Die Stadt erwartet langfristig einen flüssigeren Verkehrsfluss und eine bessere Abstimmung mit dem Öffentlichen Nahverkehr, sobald COMO voll funktionsfähig ist.

Quelle