Erster bundesweiter Ehrentag 2026: Demokratie zum Mitmachen für alle
Isabella ReinhardtErster bundesweiter Ehrentag 2026: Demokratie zum Mitmachen für alle
Deutschland bereitet sich auf den ersten bundesweiten Ehrentag vor, der vom 16. bis 31. Mai 2026 stattfinden soll. Die Initiative unter dem Motto "Ehrentag. Für dich. Für uns. Für alle." steht im Zeichen des 77. Jahrestags des Grundgesetzes am 23. Mai. Bereits jetzt sind über 300 Veranstaltungen in allen Bundesländern angemeldet – die Organisatoren rufen dazu auf, sich noch zahlreicher zu beteiligen.
Ziel der Kampagne ist es, die Demokratie zu stärken, indem Bürgerinnen und Bürger ermutigt werden, sich vor Ort einzubringen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier betonte die Bedeutung persönlichen Engagements: Demokratie lebe davon, dass Menschen sich aktiv in ihrer Gemeinschaft einbringen. Dirk Lukrafka, Oberbürgermeister einer beteiligten Stadt, unterstützte diesen Aufruf und rief dazu auf, den Ehrentag als Chance zu nutzen, um Demokratie durch konkretes Handeln mit Leben zu füllen.
Zur Förderung lokaler Projekte stellt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) Zuschüsse von bis zu 500 Euro bereit. Anträge können bis zum 31. Mai über das Online-Portal eingereicht werden, solange Mittel verfügbar sind. Unter www.ehrentag.de können Bürgerinnen und Bürger zudem eigene Initiativen anmelden oder mit dem "Engagement-Finder" Veranstaltungen in ihrer Nähe finden.
Der Ehrentag wird von prominenten Partnern unterstützt, darunter die Deutsche Postcode Lotterie, die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und Aktion Mensch. Auch Sportorganisationen wie die Stiftungen des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) und die Stiftung der Deutschen Nationalmannschaft wirken als Förderer mit. Da Veranstaltungen während des gesamten zweiwöchigen Zeitraums stattfinden können, haben Kommunen und Initiativen Flexibilität bei der Planung ihrer Beiträge.
Mit Hunderten bereits geplanter Aktionen bietet der Ehrentag Menschen in ganz Deutschland die Möglichkeit, Demokratie aktiv und praxisnah zu erleben. Durch Fördergelder und digitale Tools wird es Einzelpersonen und Gruppen erleichtert, eigene Projekte zu organisieren oder sich vor Ort einzubringen. Der Erfolg der Initiative hängt maßgeblich davon ab, wie viele Menschen sich vom 16. bis 31. Mai beteiligen.






