25 March 2026, 04:09

E.ON erhöht Dividende trotz prognostiziertem Gewinnrückgang im Jahr 2026

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, das den Text 'Investieren in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal' zeigt.

E.ON erhöht Dividende trotz prognostiziertem Gewinnrückgang im Jahr 2026

E.ON kündigt höhere Dividende an und bereitet sich auf leichten Gewinnrückgang vor

E.ON hat Pläne bekannt gegeben, die Dividendenausschüttung zu erhöhen, während das Unternehmen für dieses Jahr mit einem leichten Rückgang der Erträge rechnet. Der Energiekonzern stockt gleichzeitig seine Investitionen in den Netzausbau auf und strebt langfristig ein bereinigtes Ergebnis von 13 Milliarden Euro bis 2030 an. Die Aktionäre werden auf der anstehenden Hauptversammlung über die höhere Dividende abstimmen.

Das Unternehmen erwartet, dass das bereinigte EBITDA der Gruppe für 2026 leicht auf 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro sinken wird. Trotz dieses prognostizierten Rückgangs bleibt E.ON entschlossen, die Rendite für die Aktionäre zu steigern. Auf der Hauptversammlung am 23. April 2026 soll eine Dividende von 0,57 Euro pro Aktie beschlossen werden.

E.ON hat sein Investitionsbudget um 10 Prozent aufgestockt und plant bis 2030 insgesamt 48 Milliarden Euro in den Ausbau der Netzinfrastruktur zu stecken. Mit dieser Offensive will das Unternehmen die Infrastruktur stärken und das künftige Wachstum der Erträge sichern. Bis zum Ende des Jahrzehnts peilt E.ON ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro aus diesen Netzprojekten an.

Unterdessen haben sich die Strompreise in Deutschland in den vergangenen Jahren stark verändert. Zwischen 2021 und 2023 stiegen die Verbraucherkosten von 31,89 Cent pro Kilowattstunde auf 42,22 Cent, wobei die Netzentgelte 24 Prozent des Gesamtpreises ausmachten. 2024 und 2025 sanken die Preise dann auf 34 bis 38 Cent pro Kilowattstunde. Für 2026 wird ein Bundes-Entlastungspaket in Höhe von 6,5 Milliarden Euro die Kosten um etwa 1,5 Cent pro Kilowattstunde senken und die Stromrechnungen damit um rund 7 Prozent entlasten.

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Der nächste Quartalsbericht von E.ON, der am 13. Mai 2026 erscheinen soll, wird weitere Details zur Strategie für den Netzausbau und zur finanziellen Perspektive liefern. Die Erhöhung der Dividende erfolgt in einer Phase, in der das Unternehmen kurzfristige Gewinnziele mit langfristigen Infrastrukturinvestitionen in Einklang bringt. Gleichzeitig könnten die staatlichen Senkungen der Stromkosten im kommenden Jahr die Belastung für die Verbraucher verringern.

Quelle