04 May 2026, 18:19

Duisburg diskutiert über Stolpersteine und Erinnerungskultur am 10. November

Denkmal in einem Stadtplatz gewidmet an Holocaust-Opfer, mit einem Baum davor, einem Topfgewächs, verstreuten trockenen Blättern, umgeben von Gebäuden, Fahrzeugen, Pfählen, Bäumen und Himmel.

Duisburg diskutiert über Stolpersteine und Erinnerungskultur am 10. November

Öffentlicher Vortrag zum „Stolpersteine“-Projekt in Duisburg

Am 10. November 2023 findet in Duisburg ein öffentlicher Vortrag über das „Stolpersteine“-Mahnmalprojekt statt. Die Historikerin Dr. Marina Sassenberg leitet die Diskussion in der Volkshochschule im Stadtfenster in der Innenstadt. Die Veranstaltung beleuchtet, wie die kleinen Messingtafeln an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern und welche Rolle sie in der demokratischen Erinnerungskultur spielen.

Der unter dem Titel „Stolpersteine im Pflaster“ stehende Abend beginnt um 20:00 Uhr. Dr. Sassenberg wird die Stärken und Grenzen des Projekts analysieren sowie dessen Verbindung zur Demokratie erörtern. Jeder „Stolperstein“ ist eine in den Boden eingelassene Messingplatte, die den Namen, das Geburtsjahr, das Deportationsdatum und den Todesort eines Opfers trägt.

In Duisburg sind derzeit über 300 dieser Gedenksteine in den Gehwegen der Stadt verteilt. Die Volkshochschule im Stadtfenster organisiert die Veranstaltung, für die eine vorherige Anmeldung erforderlich ist. Der Eintritt kostet fünf Euro; weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 49 203 283-984617.

Interessierte müssen sich im Voraus anmelden, um einen Platz zu sichern. Die Diskussion bietet Einblicke, wie „Stolpersteine“ als sichtbares Mahnmal historisches Unrecht wachhalten. Für Buchungen und zusätzliche Auskünfte kann man sich direkt an die VHS wenden.

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