17 March 2026, 10:11

Dortmunds neues Bildungswunder: 70 Millionen für ein nachhaltiges Schulzentrum

Ein Schulgebäude mit einem grünen Dach an einer Straßenecke, umgeben von Fahrzeugen, Werbetafeln, Strommasten, Kabeln, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Dortmunds neues Bildungswunder: 70 Millionen für ein nachhaltiges Schulzentrum

Ein neues großes Bildungszentrum entsteht im Dortmunder Stadtteil Innenstadt-Nord

Im Dortmunder Stadtteil Innenstadt-Nord nimmt ein modernes Bildungscampus Gestalt an: Das Schulzentrum Burgholzstraße an der Burgholzstraße 150 vereint künftig vier Schulen und soziale Einrichtungen unter einem Dach. Mit einem Investitionsvolumen von rund 70 Millionen Euro zählt das Projekt zu den größten kommunalen Schulbauten der Region.

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Der Bau erfolgte mit klarem Fokus auf Tempo und Nachhaltigkeit. In nur zweieinhalb Jahren wurde das Gebäude im Schlüsselfertigbau durch das Unternehmen Depenbrock realisiert, das Planung und Umsetzung verantwortete. Jörn Henrik Depenbrock, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, betonte, dass das Projekt neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit, Funktionalität und Lehrqualität setzt.

Das Design setzt auf moderne Clusterstrukturen, die kollaboratives Lernen fördern. Energieeffizienz spielt eine zentrale Rolle: Die Obergeschosse erhalten eine hölzerne Vorhangfassade, während das Erdgeschoss mit einer robusten Faserzementfassade gegen Ballspieleinwirkungen geschützt ist. Der Bau übertrifft die gesetzlichen Energiestandards um 27 Prozent und erfüllt die Anforderungen eines Effizienzhauses 40 (EH 40).

Nachhaltigkeit beschränkt sich nicht auf die Fassade. Das Campusgelände umfasst begrünte Dächer, eine automatisierte Bewässerung sowie eine Zisterne zur Regenwassernutzung. Eine Photovoltaikanlage wird erneuerbare Energie erzeugen, während eine mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung die Effizienz steigert. Fast alle Parkplätze werden zudem mit Ladesäulen für Elektrofahrzeuge ausgestattet.

Das fertige Schulzentrum wird als zentraler Knotenpunkt für Bildung und Gemeinschaftsdienste in Dortmund fungieren. Mit seinen fortschrittlichen Nachhaltigkeitskonzepten und flexiblen Lernräumen soll es Schüler:innen und Personal langfristig unterstützen. Das Projekt markiert einen bedeutenden Schritt in der Modernisierung der Dortmunder Bildungsinfrastruktur.

Quelle