25 March 2026, 00:12

DGB Niederrhein und Wesels OB diskutieren über Arbeitsmarkt und Wirtschaftswachstum

Schwarz-weiß-Illustration von Union Works in Baltimore, Maryland, mit Gebäuden, Bäumen und Rauch im Hintergrund sowie Text unten.

DGB Niederrhein und Wesels OB diskutieren über Arbeitsmarkt und Wirtschaftswachstum

Eine Delegation des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Niederrhein traf sich am Freitag, dem 13. März 2026, mit Wesels Oberbürgermeister Rainer Benien im Rathaus. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt, das Wirtschaftswachstum sowie die aktuelle Situation der Beschäftigten in der Region.

Unter der Leitung von Angelika Wagner, Geschäftsführerin des DGB Niederrhein, brachten die Gewerkschaftsvertreter:innen Bedenken hinsichtlich der Arbeitsplatzsicherheit, der Tarifbindung und der Auswirkungen der wirtschaftlichen Lage auf die Arbeitnehmer:innen vor. Sie forderten eine engere Zusammenarbeit mit lokalen Entscheidungsträger:innen, um faire Arbeitsbedingungen, wirtschaftliche Stabilität und sozialen Schutz zu gewährleisten.

Wesel verzeichnete in den letzten Jahren eine leicht überdurchschnittliche Wirtschaftsentwicklung im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen. Bis 2025 wuchs das städtische Bruttoinlandsprodukt (BIP) um etwa 4,2 Prozent – gegenüber 3,8 Prozent auf Landesebene –, angetrieben vor allem durch Logistik und verarbeitendes Gewerbe. Dennoch bleibt die Bewältigung der Folgen der Ahrtal-Flut 2021, für die Bundeshilfen in Höhe von 150 Millionen Euro bereitgestellt wurden, eine andauernde Herausforderung.

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Oberbürgermeister Benien betonte die Notwendigkeit einer fortgesetzten Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Unternehmen und Gewerkschaften. Das Treffen fand in einer konstruktiven Atmosphäre statt und ebnete den Weg für weitere Abstimmungen zwischen beiden Seiten.

Die Gespräche markieren den Beginn einer engeren Kooperation zwischen der Weseler Stadtverwaltung und den Gewerkschaften. Künftige Initiativen werden sich auf die Bewältigung der Arbeitsmarktprobleme, die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Region konzentrieren.

Quelle