Deutschlands Handballer siegen knapp 41:38 gegen Ägypten in Dortmund
Ferdinand WeimerDeutschlands Handballer siegen knapp 41:38 gegen Ägypten in Dortmund
Deutschlands Handball-Team erkämpft sich mühevollen 41:38-Sieg gegen Ägypten in Dortmund
Am Freitagabend sicherte sich die deutsche Handballnationalmannschaft in Dortmund einen hart umkämpften 41:38-Erfolg gegen Ägypten. Das Spiel markierte den Auftakt einer zweiteiligen Testserie, deren zweites Duell am kommenden Sonntag in Bremen stattfinden wird. Fünf Leistungsträger des EM-Kaders fehlten, sodass die Mannschaft mit einer umgestellten Aufstellung antreten musste.
Nach dem Spiel wurde die Auswahl für ihre Silbermedaille bei der Europameisterschaft 2024 in einer kurzen Zeremonie geehrt, die mit einem Auftritt der Band GroßstadtEngel umrahmt wurde.
Die DFB-Auswahl musste auf fünf erfahrene Spieler verzichten – Andreas Wolff, Lukas Zerbe, Nils Lichtlein, Marko Grgic und Rune Dahmke standen entweder nicht zur Verfügung oder wurden nicht nominiert. Trotz dieser Lücken setzte das Team auf schnelle Konter, um Ägyptens dominantes Rückraumspiel in der Anfangsphase zu kontern. Torhüter David Späth begann stark, geriet in den Schlussminuten jedoch zunehmend unter Druck.
Die Partie entwickelte sich zu einer Zermürbungsprobe, da die ägyptische Mannschaft unablässig Angriffswellen ritt. Spielmacher Juri Knorr überzeugte mit neun Toren und wurde besonders in der zweiten Halbzeit zur Schlüsselfigur. Auch Kapitän Johannes Golla und der zurückkehrende Außenspieler Timo Kastening steuerten nach der Pause wichtige Beiträge bei.
Nach dem Schlusspfiff folgte die Ehrung für die EM-Silbermedaille. Bundestrainer Alfred Gislason würdigte zwar den Sieg, betonte jedoch die Notwendigkeit defensiver Verbesserungen. Die Feierlichkeiten wurden durch einen Live-Auftritt von GroßstadtEngel bereichert, was für eine festliche Stimmung sorgte.
Der Erfolg stimmt die Mannschaft positiv für das zweite Testspiel gegen Ägypten in Bremen. Mit einer Mischung aus Routiniers und Rückkehrern zeigte das Team Nervenstärke unter Druck. Nun liegt der Fokus darauf, die Abwehr bis zum Sonntagsspiel zu festigen.






