Borussia Mönchengladbach steckt in der tiefsten Krise seiner Geschichte
Isabella ReinhardtBorussia Mönchengladbach steckt in der tiefsten Krise seiner Geschichte
Borussia Mönchengladbach durchlebt eine der schwersten Phasen seiner Vereinsgeschichte. Mit nur drei Punkten aus acht Bundesliga-Spielen hat die Mannschaft den schlechtesten Saisonstart ihrer Geschichte hingelegt. Ohne einen Sieg in 15 Ligaspielen über zwei Spielzeiten hinweg zeichnen sich nun in den kommenden Monaten weitreichende Veränderungen ab.
Die anhaltende Krise hat eine umfassende Kaderevaluation zur Folge. Der neue Sportdirektor Rouven Schröder plant bis zum nächsten Sommer einen tiefgreifenden Umbau und will bereits im Januar-Verpflichtungen nachlegen. Doch zuvor könnten mehrere Spieler den Verein verlassen – sei es aus Kostengründen oder zur Generierung dringend benötigter Einnahmen.
Zu den Abgangskandidaten zählen Verteidiger Joe Scally, Linksverteidiger Luca Netz und Torhüter Jonas Omlin. Netz, dessen Vertrag ausläuft, könnte bereits im Januar verkauft werden, um zumindest einen Teil der einstigen Ablösesumme zurückzuholen. Auch Omlin, der als nicht mehr benötigt gilt, könnte bei einem passenden Angebot den Verein verlassen.
Einzig Mittelfeldspieler Oscar Fraulo hat noch Aussichten auf eine Vertragsverlängerung. Dagegen scheint es für Innenverteidiger Marvin Friedrich und Stürmer Grant-Leon Ranos keine Zukunft mehr in Mönchengladbach zu geben. Ihr möglicher Abschied würde einen weiteren Einschnitt in einen Kader bedeuten, der ohnehin schon unter großem Rekonstruktionsdruck steht.
Im Wintertransferfenster dürften weitere Schlüsselspieler den Verein verlassen, während Schröder daran arbeitet, die Mannschaft neu aufzustellen. Die nächsten Monate werden zeigen, ob es dem Klub gelingt, den Abwärtstrend zu stoppen. Aktuell steht jedoch vor allem eines im Fokus: die Beendigung der 15 Spiele andauernden Siegesserie in der Bundesliga.






