27 April 2026, 20:12

Betrüger nutzen gefälschte Mahnschreiben für Inkassobetrug in Deutschland

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Nebenkosten in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt

Betrüger nutzen gefälschte Mahnschreiben für Inkassobetrug in Deutschland

Betrüger verschicken gefälschte Mahnschreiben, um Verbraucher zur Zahlung erfundener Forderungen zu drängen

Die Verbraucherzentrale Brandenburg hat nun eine "Inkasso-Schwarze Liste" mit 146 verdächtigen Unternehmen veröffentlicht, vor denen man sich in Acht nehmen sollte. Behörden warnen, dass solche Betrugsmaschen in ganz Deutschland immer häufiger auftreten.

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Kriminelle geben sich als Inkassodienstleister aus und verschicken Schreiben, in denen sie die Begleichung erfundener Schulden fordern. In Nordrhein-Westfalen nutzten Betrüger etwa den Namen "COEO-INKASSO GmbH", um fälschlich offene Parkgebühren einzufordern. Auch andere seriös klingende Firmen wie "Jedermann Inkasso GmbH", "Universal Inkasso AG" oder "DIAS Deutsche Inkasso Service GmbH" wurden bereits missbräuchlich nachgeahmt.

Seriöse Inkassobüros müssen klar angeben, welche Leistung, welches Unternehmen und welchen Zeitraum eine Forderung betrifft. Gefälschte Schreiben enthalten diese Angaben oft nicht oder verweisen auf ausländische Konten. Ein weiteres Warnsignal ist eine nicht registrierte Inkassofirma – echte Dienstleister müssen im Rechtsdienstleistungsregister eingetragen sein. Gibt sich ein Schreiben als Anwaltskanzlei aus, sollten Verbraucher im offiziellen Verzeichnis der Rechtsanwälte der Bundesrechtsanwaltskammer nachprüfen.

Wer ein verdächtiges Mahnschreiben erhält, sollte auf keinen Fall Geld überweisen oder den Absender kontaktieren. Stattdessen gilt: Zuerst über offizielle Kanäle prüfen, ob das Inkassobüro legitim ist, bevor man handelt.

Die Schwarze Liste und die Warnungen unterstreichen die wachsende Gefahr von Inkassobetrug. Verbraucher werden aufgefordert, wachsam zu sein und auf Alarmzeichen wie unklare Forderungen oder nicht registrierte Firmen zu achten. Durch das Melden verdächtiger Schreiben an die Behörden kann man dazu beitragen, dass andere nicht auf diese Maschen hereinfallen.

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