Bergisch Gladbachs Inklusionsrat wächst und bekommt neue Führung mit klaren Zielen
Isabella ReinhardtBergisch Gladbachs Inklusionsrat wächst und bekommt neue Führung mit klaren Zielen
Inklusionsrat von Bergisch Gladbach erweitert Mitgliedschaft und wählt neue Führung
Der Inklusionsrat der Stadt Bergisch Gladbach hat seine Reihen erweitert und eine neue Spitze gewählt. Katharina Kaul, Vertreterin der Katholischen Jugendagentur, übernimmt den Vorsitz des Gremiums, das von neun auf dreizehn Sitze angewachsen ist. Erstmals sind nun auch Menschen mit Lernbehinderungen als offizielle Vertreterinnen und Vertreter dabei.
Noch im Jahr 2023 zählte der Rat zwölf Mitglieder. Durch die aktuelle Erweiterung umfasst er nun dreizehn Sitze, was eine breitere Repräsentation sichert. Die neu gewählte Vorsitzende Katharina Kaul betonte, dass Inklusion die Grundlage einer Gesellschaft bilde, in der alle selbstbestimmt leben und in vollem Umfang teilhaben können.
Zur stellvertretenden Vorsitzenden wurde Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule gewählt. Sowohl Kaul als auch Vossebrecker wurden einstimmig in ihre Ämter berufen. Zudem hat der Rat Maßnahmen ergriffen, um seine Arbeit enger mit den städtischen Entscheidungsprozessen zu verknüpfen – etwa durch die Entsendung von Vertretern in verschiedene Ausschüsse des Stadtrats.
Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Verabschiedung eines aktualisierten Aktionsplans Inklusion. Dieses Dokument soll nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gesundheit (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur finalen Beschlussfassung vorgelegt werden. Parallel setzt der Rat vermehrt auf eine leicht verständliche und barrierefreie Sprache in seinen offiziellen Unterlagen und Planungen.
Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte das Engagement aller Beteiligten und hob ihre Rolle bei der Gestaltung einer vielfältigen, zugänglichen und zukunftsorientierten Stadt hervor.
Der erweiterte Rat gibt nun auch bisher unterrepräsentierten Gruppen eine Stimme – insbesondere Menschen mit Lernbehinderungen. Mit neuer Führung und einem überarbeiteten Aktionsplan will die Gruppe die Inklusion in Bergisch Gladbach weiter stärken. Als nächster Schritt steht die formelle Verabschiedung des aktualisierten Plans durch die städtischen Gremien an.






