Bergisch Gladbach kauft brachliegendes Industrieareal für neue Projekte an der Sander Straße
Ante TextorBergisch Gladbach kauft brachliegendes Industrieareal für neue Projekte an der Sander Straße
Bergisch Gladbach erwirbt langjährig brachliegendes Grundstück an der Sander Straße 37–47 für künftige Nutzung
Die Stadt Bergisch Gladbach hat ein seit Langem ungenutztes Gelände an der Sander Straße 37–47 erworben, um es für zukünftige Projekte zu entwickeln. Das Areal, auf dem einst Fabriken und eine Feuerwehrwache standen, wird nun geräumt, bevor es vollständig in städtischen Besitz übergeht. Die Abrissarbeiten haben bereits unter strengen Sicherheits- und Umwelauflagen begonnen.
Das Grundstück blickt auf eine wechselvolle Geschichte zurück: Bis 1957 befand sich dort ein Sägewerk, bis 1969 eine Pappfabrik und anschließend bis 1970 ein Farbhersteller, ehe die Feuerwehr Bergisch Gladbach die Fläche übernahm. Nach dem Umzug der Feuerwehr im Jahr 2006 stand das Gelände leer, bis die Stadt es in diesem Jahr kaufte. Laut Vereinbarung muss der Verkäufer alle Gebäude abreißen und Altlasten beseitigen, bevor die Übergabe erfolgt.
Ein geotechnisches Gutachten und ein Abrisskonzept liegen bereits vor, zudem prüft ein Statiker die Hangstabilität, um angrenzende Grundstücke zu schützen. Spezialisierte Firmen begleiten den Prozess, um Sicherheit und Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Genehmigungen zu gewährleisten. Nach Abschluss der Räumung gehen Eigentum und alle rechtlichen Verpflichtungen mit Zahlung des vollen Kaufpreises an die Stadt über.
Aktuell ist das Grundstück als unbeplanter Innenbereich nach § 34 der Bauordnung eingestuft. Zwar steht zunächst der Abriss im Fokus, doch äußerten sich Verantwortliche bereits zu möglichen künftigen Nutzungen – darunter der Bau einer neuen Grundschule. Anwohner werden über den Planungsfortschritt informiert und erhalten Gelegenheiten, sich einzubringen.
Die Räumung des Geländes markiert den ersten Schritt zur Neugestaltung. Nach Abriss und Altlastenuntersuchungen übernimmt die Stadt die volle Kontrolle über das Areal. Weitere Pläne hängen von zusätzlichen Bewertungen und der Bürgerbeteiligung ab.






