27 April 2026, 14:15

Aldi Süd baut 1.250 Stellen am Hauptsitz ab – Digitalbereich besonders betroffen

Plakat, das den American Jobs Plan mit einem blauen Hintergrund, einer weißen Silhouette einer Person in einem weißen Kreis und dem Text "American Jobs Plan" und "Create Millions of Jobs by" zeigt.

Aldi Süd baut 1.250 Stellen am Hauptsitz ab – Digitalbereich besonders betroffen

Aldi Süd kündigt Abbau von 1.250 Stellen am Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr an

Der Discounter will vor allem im Digitalbereich, der unter dem Namen Aldi DX firmiert, über 1.000 Arbeitsplätze streichen. Das Unternehmen betont jedoch, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde. Stattdessen sollen freiwillige Aufhebungsverträge angeboten werden.

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Aldi Süd hatte seine IT-Abteilung in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut und die Sparte auf mehr als 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anwachsen lassen. Die Tochtergesellschaft Aldi DX war gegründet worden, um im Rahmen des Projekts AHEAD ein globales, einheitliches IT-System aufzubauen. Nun vollzieht das Unternehmen einen Strategiewechsel: Die eigene Belegschaft wird verkleinert, und Teile der Technologiearbeit werden an externe Dienstleister ausgelagert.

Auch bei Aldi International Services, der Beschaffungstochter der Gruppe, wird es zu Stellenstreichungen kommen. Trotz der Einschnitte schließt Aldi Süd betriebsbedingte Kündigungen aus. Stattdessen setzt man auf freiwillige Abgänge und Aufhebungsverträge.

Um die Neuausrichtung zu unterstützen, intensiviert Aldi Süd die Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister Tata Consultancy Services. Ziel der Partnerschaft ist es, die Technologieinfrastruktur des Handelskonzerns zu straffen und zu modernisieren.

Durch die Umstrukturierung wird Aldi Süd künftig über ein schlankeres internes IT-Team verfügen. Tata Consultancy Services übernimmt eine größere Rolle bei der Verwaltung der digitalen Systeme des Unternehmens. Die Änderungen sind Teil einer langfristigen Anpassung der Technologiestrategie des Einzelhändlers.

Quelle