63 Tonnen statt 40: Überladener Holztransporter bei grenzüberschreitender Razzia gestoppt
Isabella Reinhardt63 Tonnen statt 40: Überladener Holztransporter bei grenzüberschreitender Razzia gestoppt
Gemeinsame deutsch-belgische Kontrolle führt zur Beschlagnahmung eines schwer überladenen Holztransporters
Bei einer gemeinsamen Aktion deutscher und belgischer Behörden wurde am Mittwoch (29. Oktober) ein extrem überladener Holzlastwagen sichergestellt. Die Polizei stoppte das Fahrzeug bei Hellenthal, nachdem mehrere schwere Verstöße festgestellt worden waren. Dem Fahrer drohen nun Bußgelder in Höhe von über 2.000 Euro wegen Überschreitung der zulässigen Gewichts-, Lärm- und Abgasgrenzen.
Die Polizei Euskirchen führte in den frühen Morgenstunden auf der Bundesstraße 258 Kontrollen von Schwerlastverkehr durch. Gegen 5:20 Uhr wurde ein in Belgien zugelassener Holotransporter angehalten. Das gemessene Gesamtgewicht betrug 63,7 Tonnen – und lag damit deutlich über der erlaubten Sondergenehmigung von 40 Tonnen, die zudem bereits abgelaufen war.
Bei weiteren Überprüfungen stellte sich heraus, dass die Abgasanlage des Lkw illegal manipuliert worden war. Die Lärmemissionen überschritten den gesetzlichen Grenzwert um das Doppelte, während ungefilterte Abgase in die Umwelt abgegeben wurden. Der 36-jährige Fahrer wurde angewiesen, die Ladung umgehend abzuladen. Das Fahrzeug wurde zur technischen Überprüfung beschlagnahmt.
Parallel dazu führte die Polizeizone Eifel auf belgischem Gebiet vergleichbare Kontrollen durch. Die Behörden beider Länder arbeiteten eng zusammen und zeigten damit eine effektive grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Verkehrsüberwachung.
Die Aktion endete mit Verwarnungsgeldern in Höhe von insgesamt 2.200 Euro, einschließlich Verfahrenskosten. Die sofortige Entladung und Beschlagnahmung des Lkw sollten weitere Risiken verhindern. Für Medienanfragen steht die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Euskirchen als Ansprechpartner zur Verfügung.






