34 Glaubensgemeinschaften feiern interreligiösen Dialog für den Frieden in Münster
Ante Textor34 Glaubensgemeinschaften feiern interreligiösen Dialog für den Frieden in Münster
Vertreterinnen und Vertreter aus 34 Glaubensgemeinschaften trafen sich am 27. Oktober im Friedensaal des Münsteraner Rathauses zum jährlichen interreligiösen Dialog. Die Veranstaltung, Teil der Reihe „Dialoge für den Frieden“, brachte religiöse Würdenträger mit den Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister der Städte Münster und Osnabrück zusammen. Kerzenlichtzeremonien und Gesprächsrunden prägten den Abend und unterstrichen die lange Tradition des friedlichen Austauschs zwischen den beiden Städten.
Das Treffen zwischen Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe und Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter findet seit 2015 jährlich abwechselnd in den historischen Rathäusern der beiden Städte statt. Ziel der Begegnung ist es, das Verständnis zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften zu fördern. Die diesjährige Veranstaltung im Münsteraner Friedensaal setzte eine 18-jährige Tradition fort.
Im Mittelpunkt stand eine Kerzenlichtzeremonie, bei der Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Glaubensrichtungen Kerzen als Symbol für den Frieden entzündeten. Künstlerische Beiträge, darunter das Projekt „West-Östlicher Diwan“ von Thomas Nufer, bereicherten das Programm. Das Projekt erkundet interreligiösen und interkulturellen Austausch durch kreative Ausdrucksformen.
Die Reihe „Dialoge für den Frieden“ wird vom Friedensbüro und der Wissenschaftsstelle von Münster Marketing organisiert. Entwickelt wurde sie gemeinsam mit der Arbeitsgruppe „1648“ des Bündnisses für Wissenschaft unter der Leitung von Professor Alfons Kenkmann. Weitere Informationen zu Themen und Terminen sind auf der offiziellen Website der Stadt abrufbar.
Markus Lewe betonte in seiner Rede die Bedeutung von Zuhören und Dialog in demokratischen Gesellschaften. Offene Kommunikation sei essenziell für ein friedliches Zusammenleben in städtischen Gemeinschaften, so der Oberbürgermeister.
Die jährliche Begegnung brachte erneut religiöse Führungspersönlichkeiten und kommunale Vertreter zusammen, um das gegenseitige Verständnis zu stärken. Mit 34 vertretenen Glaubensgemeinschaften unterstrich die Veranstaltung das Engagement Münsters und Osnabrücks für die interreligiöse Zusammenarbeit. Weitere Gespräche und Aktivitäten im Rahmen der „Dialoge für den Frieden“ werden folgen.






