300 Meter langer Tisch in Köln-Mülheim vereint 5.000 Menschen zum Iftar-Festmahl
Ferdinand Weimer300 Meter langer Tisch in Köln-Mülheim vereint 5.000 Menschen zum Iftar-Festmahl
Gemeinsames Iftar-Festmahl in Köln-Mülheim beendet den Ramadan mit großer Geste der Einheit
In Köln-Mülheim fand gestern Abend ein großes gemeinschaftliches Iftar-Festmahl statt, um das Ende des Ramadan zu feiern. Ein 300 Meter langer Tisch zog sich durch das Einkaufsviertel, beladen mit Datteln, Fladenbrot und Baklava. Rund 5.000 Menschen kamen zusammen, um das Mahl zu teilen und die Verbundenheit in der Stadt zu zelebrieren.
Die Initiative Keupstraße Community organisierte die Veranstaltung und lud Anwohner aller Herkunftsgruppen ein, gemeinsam ihr Fasten zu brechen. Lokale Unternehmer übernahmen die Kosten und zeigten damit ihre Unterstützung für das Viertel. Der reich gedeckte Tisch mit traditionellen Speisen bildete den Mittelpunkt des Abends.
Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester nahm gemeinsam mit anderen Politikern teil und betonte die Bedeutung von Toleranz und Zusammenhalt. Das Fest zog auch Besucher von außerhalb an, darunter Birgül Ücdirem, die extra aus Dortmund anreiste, um mit Freunden und Familie zusammenzukommen. Ihre Anwesenheit unterstrich die Bedeutung des Iftar als Moment der gemeinsamen Freude.
Das Mahl markierte das letzte Fastenbrechen vor Eid al-Fitr, dem dreitägigen Fest, das an diesem Freitag beginnt. Zwar gibt es keine offiziellen stadtweiten Statistiken über die Teilnehmerzahlen bei solchen Veranstaltungen, doch Berichten zufolge ziehen ähnliche Treffen in Köln regelmäßig Tausende an. Die diesjährige Resonanz bestätigte das Engagement der Gemeinschaft für ein inklusives Miteinander.
Das gemeinsame Iftar brachte Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen und Hintergründe zu einem Moment der Besinnung und des Feierns zusammen. Mit dem Beginn von Eid al-Fitr am Freitag setzte die Veranstaltung ein Zeichen der Solidarität zum Abschluss des Ramadan. Sowohl Organisatoren als auch Teilnehmer hoben hervor, wie wichtig das Fest für die Vernetzung in Köln ist.






