19 Stunden für den Arena-Wandel: Von Eishockey zu Handball in Rekordzeit
Bernhard Weinhold19 Stunden für den Arena-Wandel: Von Eishockey zu Handball in Rekordzeit
Die Yayla Arena in Krefeld steht diese Woche vor einer rasanten Umwandlung. Ein 15-köpfiges Team wird die Eishockeyfläche innerhalb von weniger als 19 Stunden in ein Handballfeld verwandeln. Der Zeitdruck entsteht, weil die Playoff-Serie der Krefeld Pinguine mit dem entscheidenden Abstiegskampf der HSG Krefeld kollidiert.
Aktuell ist die Arena Schauplatz der Viertelfinalspiele der Pinguine. Sollte die Serie ein entscheidendes siebtes Spiel erfordern, bleibt der Halle nur ein Zeitfenster von 19 Stunden für den Umbau. Die Arbeiter werden Schutzscheiben und Banden demontieren, bevor sie das Eis mit speziellen Bodenplatten abdecken.
Stehplätze werden zu Sitzplätzen umfunktioniert, und die technische Verkabelung muss neu konfiguriert werden. Bis Samstag, 8 Uhr, muss die Handballarena einsatzbereit sein – bei einer konstanten Innentemperatur von 18 Grad. Die Veranstalter erwarten über 5.000 Fans zum Westderby gegen Dormagen, ein Schlüsselspiel für den Klassenverbleib der HSG.
Es ist bereits das vierte Mal, dass die Yayla Arena Handballspiele der HSG ausrichtet. Die Multifunktionshalle, die für Eishockey 8.029 und für andere Veranstaltungen bis zu 9.500 Zuschauer fasst, ist mit schnellen Umbauten vertraut. Doch der enge Zeitplan an diesem Wochenende setzt das Team unter besonderen Druck, da beide Mannschaften um ihre Saisonziele kämpfen.
Die Umbaumaßnahmen beginnen unmittelbar nach dem Ende des Eishockeyspiels. Jeder Punkt im Spiel der HSG ist entscheidend, um den Abstieg abzuwenden. Gleichzeitig läuft die Playoff-Jagd der Pinguine weiter – eine doppelte Herausforderung für die Arena, die zwei Großveranstaltungen in kürzester Zeit bewältigen muss.






