11,5 Millionen Euro für den FutureWaterCampus der Uni Duisburg-Essen
Isabella Reinhardt11,5 Millionen Euro für den FutureWaterCampus der Uni Duisburg-Essen
Die Universität Duisburg-Essen erhält 11,5 Millionen Euro für ihren neuen FutureWaterCampus. Das hochmoderne Forschungszentrum wird sich auf nachhaltige Technologien für Wasser und Abwasser konzentrieren. Laut Angaben der Verantwortlichen soll die Investition die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie stärken.
Die Förderung wurde offiziell von Oliver Krischer, dem Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, bekannt gegeben. Er überreichte die Mittel im Rahmen einer Feierstunde an der Universität. Die neue Einrichtung wird Teil des wachsenden Forschungs- und Innovationscampus im Thurmfeld sein, nördlich des Hauptcampus gelegen.
Am FutureWaterCampus werden Forscherinnen und Forscher an zukunftsweisenden Gebieten wie Algenforschung, Membrantechnologien und Photokatalyse arbeiten. Ihr Ziel ist es, die Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in praktische Anwendungen zu beschleunigen. Das Zentrum soll die Kluft zwischen akademischer Forschung und den Bedürfnissen der Industrie überbrücken.
Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßte die Nachricht und bezeichnete sie als ein starkes Signal für die wissenschaftliche Gemeinschaft der Stadt. Das Projekt werde den Ruf Essens als Innovationsstandort für Wassertechnologie weiter festigen, so Kufen.
Die Investition in Höhe von 11,5 Millionen Euro fließt in die Entwicklung neuer Lösungen für die Herausforderungen im Wasser- und Abwasserbereich. Der FutureWaterCampus soll zu einem zentralen Akteur in der Erforschung nachhaltiger Technologien werden. Seine Arbeit wird akademisches Know-how direkt mit Industriepartnern vernetzen.






