1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – trotz Platz 15 in der Bundesliga
Bernhard Weinhold1. FC Köln feuert Trainer Kwasniok – trotz Platz 15 in der Bundesliga
1. FC Köln entlässt Cheftrainer Lukas Kwasniok – trotz Platz außerhalb der Abstiegszone
Trotz einer Position außerhalb der direkten Abstiegsränge hat der 1. FC Köln Cheftrainer Lukas Kwasniok am 22. März 2026 entlassen. Die Entscheidung folgt auf eine schwache Serie mit nur sieben Siegen in 29 Spielen. Der erfahrene Fußball-Experte Peter Neururer hinterfragt sowohl den Zeitpunkt als auch die Begründung für diesen Schritt.
Kwasnioks Entlassung erfolgt, während der Verein mit 15 Punkten auf dem 15. Tabellenplatz steht – nur zwei Zähler über dem Relegationsplatz. Zwar hatte er zunächst seine Ziele erreicht und den FC Köln vor akuter Abstiegsgefahr bewahrt, doch die jüngste Formkurve hat die Mannschaft in eine prekäre Lage gebracht. Unter seiner Führung kassierte das Team 14 Niederlagen und acht Unentschieden, was Zweifel an den Überlebenschancen in der Bundesliga nährt.
Neururer vermutet, dass interne Probleme die Entscheidung beeinflusst haben könnten, da die Entlassung angesichts der vergleichsweise sicheren Tabellensituation ungewöhnlich wirke. Zudem äußerte er Bedenken gegenüber der Beförderung von Co-Trainer René Wagner, der bisher zu Kwasnioks Stab gehörte. Dessen Ernennung zum Interimstrainer stößt auf Skepsis – Neururer argumentiert, Wagner hätte bereits früher die Initiative ergreifen können, um die Ergebnisse zu stabilisieren.
Der erfahrene Experte ging noch einen Schritt weiter und warnte: Sollte Köln die nächsten beiden Spiele verlieren, könnte der Klassenerhalt nur noch durch ein "Wunder" gelingen. Zwar gilt Friedhelm Funkel als heißer Kandidat für die feste Nachfolge, doch Neururer bezeichnete die Idee, ihn in dieser Phase zu verpflichten, als "unglaubwürdig".
Der Verein steht nun vor einer entscheidenden Phase unter Wagners Führung. Sollten in den anstehenden Partien keine Punkte folgen, droht der weitere Abstiegskampf. Die Entlassung Kwasnioks – trotz anfänglicher Erfolge – wirft Fragen zur künftigen Strategie des 1. FC Köln auf.






