1. FC Köln demontiert Hamburger SV mit 4:1 im Aufstiegsrennen der Bundesliga
Ferdinand WeimerVAR-Kontroverse und Kölner Freude im Bundesliga-Aufstiegsduell gegen Hamburg - 1. FC Köln demontiert Hamburger SV mit 4:1 im Aufstiegsrennen der Bundesliga
1. FC Köln sichert sich entscheidenden 4:1-Sieg gegen den Hamburger SV im Bundesliga-Aufstiegsduell
Das Spiel war geprägt von emotionalen Ehrungen, umstrittenen Szenen und einer überzeugenden Vorstellung der Hausherren. Die Spieler trugen schwarze Armbinden zum Gedenken an den verstorbenen Hannes Linßen, ehemaliger Spieler und Sportdirektor von Fortuna Köln.
Köln ging früh in Führung, als Ragnar Ache in der 25. Minute einen Abwehrfehler von Albert Sambi Lokonga ausnutzte. Die Gastgeber erhöhten kurz nach der Pause: Florian Kainz traf in der 48. Minute zum 2:0.
Hamburg glaubte in der 50. Minute den Anschlusstreffer erzielt zu haben, doch das Tor wurde nach VAR-Überprüfung aberkannt. Jean-Luc Dompé gelang schließlich in der 61. Minute der Ehrentreffer – sein 100. Pflichtspiel für den Verein. Doch die Hoffnungen der Hamburger schwanden, als Immanuel Pherai (79.) und Fábio Vieira (83.) jeweils mit der zweiten Gelben vom Platz flogen.
Köln machte den Sieg in der Schlussphase perfekt: Said El Mala (90.+4) und Jakub Kamiński (90.+9) sorgten für den Endstand. Damit endete Hamburgs fünf Spiele andauernde Unbesiegtheit gegen Köln. Die Mannschaft von Lukas Kwasniok zeigte dabei Moral, nachdem sie im DFB-Pokal gegen den FC Bayern München ausgeschieden war – mit fünf Änderungen in der Startelf.
Der Sieg stärkt Kölns Aufstiegsambitionen, während Hamburgs Krise anhält. Das Spiel war geprägt von defensiven Fehlern, Roten Karten und einem aberkannten Tor – ein frustrierender Abend für die Gäste. Kölns späte Torflut besiegelte schließlich einen souveränen Heimsieg vor den eigenen Fans.






